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Bassano April 2025
31. März 2025 · MFC Team
Sonntag – Anreise
Wie hieß es in der Ankündigungsmail zu der ersten Flugreise im Jahr 2025?? „Denkt bitte Alle an die Zeitumstellung und seid frühzeitig da, damit wir pünktlich um 8 Uhr am Flugplatz in Höxter starten können!“
Hahaha – dreimal dürft ihr raten, WER nicht pünktlich gewesen ist. Man muss sich doch zum Saisonstart erst wieder an Zeiten gewöhnen. 08.05 kam der Cheffe um die Ecke und 8.30 Uhr ist es dann gewesen, als wir los gekommen sind.
Auf der Autobahn kommen wir super gut voran dieses Mal. Nur einmal eine kurze Stockung – Stau war das nicht wirklich. Super, so kann das weiter gehen. Die Pausen werden relativ kurz gehalten, nur schnell tanken und weiter. Schließlich wollen wir alle schnell am Ziel ankommen. Sind doch einige „Ersttäter“ dabei, die super neugierig sind und es kaum erwarten können.
Leider ging einer der Tankstops nicht ganz unfallfrei aus. Aua – das hat weh getan.
Kurz hinter München sind sie in Sicht: Die majestätischen, schneebedeckten Gipfel der Alpen – fast 6 Monte musste ich auf diesen beeindruckenden Anblick mal wieder warten. Einfach viel zu lange!
Nun sind es noch fast 400 Kilometer bis zum Ziel.
Aus Bassano erreichten uns unterwegs auch Bilder mit Gleitschirmen in der Luft. Die Webcam vom Panettone lässt auch auf gute Starbedingungen hoffen. Gerade in diesem Moment wünschte ich: wenn ich doch nur fliegen könnte. Fahr halt einfach schneller, ich will in die Luft und fliegen.
Doch dann kommt Österreich – ein Land, was auch einfach nur entschleunigt. Ich glaube es liegt daran, das man nur 100 km/h auf der Autobahn fahren darf. Den Fahrer:innen gefällt das! So klappt das auch mit dem zusammenbleiben. In Österreich lässt sich auch die Sonne blicken und gibt uns einen Vorgeschmack auf die kommenden Tage.
Wetterkunde konnten wir unterwegs auch mit dem „Papa“ kurz vor Italien machen – Auf dem Unterrichtsplan standen direkt vor uns am Himmel: Lenticularis ….. und? Wer hatte in der Ausbildung aufgepasst?!? Richtig, nichts mit Fliegen, Föhn!
Kaum haben wir Italien erreicht, hat die Sonne gefühlt doppelt so viel Kraft! Wie ist das schön, die Frühlingsstrahlen im Gesicht zu spüren. Was würde ich genau in diesem Moment für ein kleines Häuschen mit eigenem Startplatz an einem der sonnenbeschienenen, grünen Hänge geben?!?
Abends 17.45 Uhr – das Thermometer zeigt 24 Grad. Die Sonne blendet mich beim Schreiben dieser Zeilen – unbezahlbar! Italienische Sonne fühlt sich so entspannt auf der Haut an. Es zieht dir die Sorgen aus dem Kopf. Wer es noch nicht erlebt hat, sollte es unbedingt mal ausprobieren – am besten in Verbindung mit fliegen (im Oktober gibt’s noch Plätze).Es ist Balsam für die Seele!!
Die letzten 50 km bis zum Ziel ziehen sich wieder. Haben wir aber auch gut gemeistert. Ganz lieben DANK an dieser Stelle für unsere drei Fahrer:innen! Perfekt gemacht.
Die Zeit vor dem einchecken im Hotel und dem grandiosen Abendessen reicht noch, um sich bei einem Drink (der schon von unterwegs bestellt wird, danke an Peter) vor dem Hotel an der Bar kurz kennenzulernen und zu beschnuppern. Ich denke mal das passt schon ganz gut und kann sehr lustig werden. Auf eine ganz tolle und entspannte Woche mit Euch! 😉👍

Montag – Einfliegen
Der 1. Tag auf der Sonnenseite des Lebens.
Und was für eine Sonnenseite – alle zu Hause gebliebenen wissen gar nicht, was sie verpassen!!
Morgens um 7.30 Uhr weckt dich der Wecker. Du machst die Augen auf und die Sonne lacht dir ins Gesicht. Genau so stelle ich mir Urlaub vor. Besser kann ein Start in den Tag fast nicht beginnen. Fehlt nur noch ein gutes Frühstück. Das lässt hier im Hotel auch kaum Wünsche offen.
Danach geht es mit einer Tasse Kaffee raus zum Landeplatz zur ausgiebigen Besprechung, es sind doch einige neue „Hasen“ dabei, die noch nicht in Bassano gewesen sind.
Und eigentlich haben wir ja heute auch viel Zeit zum besprechen, denn die Windwerte sind nicht so schön gemeldet.
Noch während der Landplatzeinweisung sehen wir die ersten Schirme am Himmel. Sollte vielleicht doch noch was gehen? Die Hoffnung wird niemals aufgegeben, denn wenn es fliegt, dann in Bassano! Ruck zuck und innerhalb kurzer Zeit ist der Himmel voll mit bunten Flügeln. Da geht heute bestimmt noch was – abwarten.
Danach fahren wir erstmal in Ruhe zum anderen Landeplatz, auch der muss ja besprochen werden.
Gut, auch erledigt, und nun? Fahren wir einfach mal nach oben und schauen uns die Startplätze vor Ort an. Zur Not haben wir ja die Ausrüstungen dabei.
Kurz am Stella Alpina angehalten und aus dem Auto geschaut – sieht doch ganz gut aus, halten wir mal hier an. Ausrüstungen gleich mitnehmen, vielleicht ……. Genaue Besprechung dieses Startplatzes erfolgt auch sogleich. Währenddessen schauen wir anderen Piloten beim starten zu. Sieht gut aus. Alle fertig machen für den Takeoff.
Natürlich werden wir von den Insidern zu Hause über die Webcam dort am Startplatz beobachtet. Sollen sie doch, insgeheim wären sie ja doch sehr gerne hier vor Ort dabei!
Für einige ist es der erste Hangstart und man merkt ihnen die Nervosität doch ein wenig an, aber der Cheffe weiß das wie immer super gut zu überspielen und zu meistern.
Was soll ich schreiben – am Ende gibt es nicht wirklich was zur Anmerkung vom Team des MFC. Haben soweit alle ganz gut hinbekommen. Auch bei den Landungen ging es doch recht gut. Kleinere Anweisungen, aber nichts gravierendes. Super gemacht, weiter so!! Alle aus der Gruppe konnten gleich am ersten Tag einen Flug absolvieren. Glückliche Gesichter rund um. Perfekt – so soll es sein.
Am Nachmittag sind wir dann nochmal hoch, aber gleich am 1. Startplatz wurde klar, das wird heute nicht mehr viel geben. Also schauen wir uns lieber noch einen anderen Startplatz schon mal an. Am Beppi haben wir dann nochmal ausgiebig das Themengebiet Wetter begutachtet und dem einen oder anderen Start zugesehen. Uuuuiii – wir alles das besser und denken nicht weiter über einen Start nach. Genug für heute, soll und muss reichen. Trotzdem sind alle glücklich und zufrieden.
Wir beschließen gemeinsam zum Hotel zu fahren und dort zu schauen, bzw evtl. noch eine Einheit Groundhandling zu machen.
Leider war der Wind am Landeplatz nur wenig, sodass es sehr schwierig wurde mit dem GH. Egal, gehen wir halt zum gemütlichen Teil des Tages über …… Tolle Gespräche mit was Flüssigem am Landeplatz in der Sonne. Hat allen gut gefallen.
Dafür, das dieser, unser erster Tag nicht so toll vorhergesagt war, haben Frau und Herr Landewiese mal wieder das Optimum für uns rausgeholt!! Genau aus dem Grund liebe ich das „betreute Fliegen“ so sehr. Danke!!
Nach dem leckeren Abendessen im Hotel gab es noch die Videoanalyse der einzelnen Starts. So wirklich viel zum anmerken gab es nicht. Dadurch wurde es auch super schwer, den Dino des Tages zu verleihen. Letztlich hat sich aber doch was gefunden. War aber schon jammern auf hohem Niveau.

Dienstag
Irgendeinen Tag in so einer Flugreisenwoche gibt es ja immer, der unfliegbar ist. Laut Wettervorhersage scheint das heute so ein Tag zu sein. Der Wind ist doch deutlich stark gemeldet. Von daher Treffen wir uns nicht ganz so früh zum breefing und lassen den Tag mal ruhig beginnen.
Heute ist es ohne Sonne auch merklich kühler vor dem Hotel. Dennoch werden nach dem Wettercheck das Flugmanöver „Ohren anlegen“ und auch die „Leitlinien Acht“ besprochen – man weiß ja nie, wie der Tag sich Flugtechnisch vielleicht doch noch entwickelt.
Und schau da, noch während der Besprechung starten die ersten am Beppi. Wir fahren einfach mal hoch und schauen uns die Situation vor Ort an. Schauen kann man ja mal.
Der Wind oben ist deutlich weniger, wie am Tag vorher noch prognostiziert.
Also heißt es fertig machen und ab in die Luft. Bis auf 3 Leute aus der Gruppe kommen auch alle super gut raus und können fliegen gehen. Für die Flieger stehen die besprochenen Manöver an.
Am Landeplatz hatte der Wind aber deutlich aufgefrischt, aber dank der professionellen Unterstützung unserer Cheffin konnten die meisten gleich mal eine „Starkwindlandeeinteilung“ vornehmen. Es gehört auch dazu, das zu lernen, immer mal wieder zu trainieren und auch zu festigen.
Da nach diesem Durchgang der Wind auch am Startplatz deutlich mehr wurde, haben wir uns dazu entschlossen am Hotel ein wenig Groundhandling zu machen. Geht doch perfekt bei dem Wind!
Wie das aber halt immer so ist: Alle haben ihre Schirme ausgepackt, stehen fertig und parat zum üben auf der Wiese – zack, ist der Wind weg. Wird nichts mehr heute, wieder einpacken. Tja, sollen wir nun am frühen Nachmittag gleich zum gemütlichen Teil des Tages übergehen? „Moment, Moment“, sagt der Sven, denn am Oststartplatz tut sich was. Die ersten Schirme sind wieder in der Luft zu sehen. Lässt sich die Flugschule unseres Vertrauens das entgehen? Ganz bestimmt nicht. Busse vollladen und hoch auf den Berg. Schau mal einer an, oben zeigt sich, schnell – es geht noch mal zu fliegen an diesem Tag. Und so kommen doch tatsächlich für fast Alle noch mal zwei schöne Flüge zusammen.
Fazit – das Wetter wird vor Ort und am Hang gemacht, wo auch sonst. Und wieder einmal wurde für uns das Optimum aus dem Tag rausgeholt, niemals aufgeben heißt die Devise.
Ausklingen lassen wir dann in einer Pizzeria hier im Ort. Gemütlich und gesellig zusammensitzen.
Mittwoch
Heute Morgen geht es nicht ganz so entspannt in den Tag. Die Sonne scheint schon und das Wetter soll relativ stabil werden.
Wie immer gleich nach dem ausgiebigen frühstücken wird auf der Terrasse vor dem Hotel das ausgiebige Breefing gemacht. Das Wetter muss vor dem Flug besprochen werden. Immer auf alles vorbereitet sein heißt die Devise.
Erstmal wird es für heute Morgen der Oststartplatz sein.
Oben angekommen sehen wir glich ein ganz bekanntes Gesicht vom Flugplatz in Höxter. Wir glauben fest an dich, du schaffst das!
Fertig machen, auslegen und ab in die Luft für uns alle ……. Doch bevor es für einen Piloten in die Luft geht, bremst erstmal das Gebüsch ganz ordentlich. Huch – shit happens, passiert leider auch mal. Zum Glück nichts passiert! Etliches Leinenwirrwarr, aber Pilot heile, Schirm sonst auch vollkommen ok. Nur einige Äste, das eigene Ego und der Cheffe mussten minimal dran glauben! Letzteres hat ganz schön schnaufen müssen. So ist das halt, wenn man sich mit Flugschülern auf Reisen begibt. Für die Zukunft haben wir uns aber fest vorgenommen, dich nicht mehr so arg zu fordern!
Der zweite Durchgang startet dann auch vom gleichen Startplatz. Alle kommen super gut raus und einige Piloten sammeln erste Thermikerfahrungen, manch einer geht auf Strecke und andere absolvieren ihre geforderten Flugübungen. Das Ding mit dem Landen an geforderter Stelle muss manch einer sich aber noch mal durch den Kopf gehen lassen. Klappt morgen ganz bestimmt, den Landeplatz zu finden und auch zu treffen.
Am frühen Nachmittag geht es dann für die Gruppe zum Startplatz Stella Alpina. Gute Bedingungen hier. Zwischendurch frischt der Wind mal etwas auf und wir müssen leider eine Pause einlegen. Aber es dauert nicht allzu lange, bis auch die Flugschüler wieder starten können. So kann dann doch noch ein kompletter Durchgang in die Luft geschickt werden.
Da dann noch Zeit ist, für einen weiteren Flug wird am Landeplatz überlegt, was wir hinkönnen. Die Königin der Berge hier unten wäre schön – der Panettone. Ein Bus voll lässt sich diesen tollen Gipfel natürlich nicht entgehen. Beeindrucken von da oben zu starten und einfach nur abzugleiten und genießen zu können.
Wieder mal ein perfekter Tag neigt sich dem Ende. Das Landebier haben wir uns ganz sicher verdient.
Ich möchte heute noch erwähnen, das der Dino für ganz besondere und tolle Leistung von gestern an eine perfekte Aussenlandung ging, die definitiv aufgrund der Windverhältnisse nicht besser hätte gemacht werden können! Du kannst stolz sein.

Donnerstag
Da dieser Tag schon lange vorher als sehr gut für Streckenflüge vorhergesagt war, kann man bereits am Morgen schon deutlich merken: Heute wird es voll und stellenweise sehr bunt am Himmel.
Zunächst aber wie jeden Morgen unser gemeinsames Wetterbreefing und die Theoretische Einweisung in de Flugmanöver „Rollen und Nicken“, denn das steht heute auf dem Plan.
Ausrüstung geholt und ab zum Startplatz. Heute wieder der Beppi. Oben angekommen, was sollen wir sagen: Ja! Es wird nicht nur voll, es ist bereits voll. Egal – alle fertig machen, der „Master of Desaster“ (so wird unser Chef dort oben am Eingang von den Einheimischen begrüßt) wird uns eine Startschneise freischaufeln.
Gesagt, getan ….. Startstelle ist vorhanden und ab geht es an diesem Morgen zum Starten üben, Flüge sammeln, Thermikdrehen, Manöver fliegen, sowie Landen üben. Das Ende des Startplatzes haben wir auch gleich etwas gepflegt – geht ja nicht, das die Büsche zu hoch werden. Zack – werden sie mit dem Gurtzeug und den Füßen etwas gekürzt. Ansonsten gab es keinerlei Besonderheiten.
Dafür, das es am Vormittag so voll war am Beppi, war ab mittags nicht eine Menschenseele mehr dort oben. Wir hatten den kompletten Startplatz für uns ganz alleine, das war total schön. Wenn das doch nur immer so wäre. Man konnte auch einfach mal die Sonne und die Aussicht intensiv genießen. Insgesamt haben wir an diesem Tag 4 Flüge geschafft. Bisher hat es jeden Tag der Woche geflogen!
Da die Sonne am Landeplatz vor dem Hotel noch so schön scheint, sitzen wir vor dem Abendessen noch etwas beim Landebier zusammen und fachsimpeln. Schaue doch mal an, alte Bekannte treffen sich auch wieder.

Freitag
Heute wird früh klar, genauso ein voller Tag wie gestern. Was machen wir? Am Beppi anstellen? Oder doch nicht? Cheffe meint, wir fahren einfach mal nach ganz oben zum Panettone und schauen. Auf dem Weg nach oben meint er: Es könnte was werden mit dem starten dort – er ist der Fachmann!
Tja …. Auch Fachmänner können sich mal irren. Die Sicht dort oben ist stellenweise nicht wirklich gut. Immer mal wieder gibt es kleine Lücken, sodass es tatsächlich für einige geht. Doch schnell zieht es wieder ganz zu und es ist an ein rauskommen nicht mehr zu denken. Wir geben aber noch nicht auf, wir warten noch etwas.
Gegen Mittag haben wir aber keine Lust mehr zu warten und somit wird alles zusammengepackt, was vorher so schön ausgelegt wurde. Alles in den Bus und wieder runter. Am Beppi sollte nun auch deutlich weniger los sein.
So ist es dann auch. Nur noch wenige Piloten am Startplatz. Fertig machen und raus heißt die Order.
Alle Starts sind gut, einige können sich super gut in der Luft halten. Für die Anfänger heißt es heute auf Wunsch gerne noch mal das Manöver ihrer Wahl üben. Einfach vor dem Start bei Cheffe vorher noch mal ansagen und die Chefin begleitet das ganze vom Landeplatz aus. Bei der Landeeinteilung wird Sie auch nur noch eingreifen, wenn etwas völlig außer der Reihe ist, oder überhaupt kein Plan zu erkennen ist. Schließlich muss man ja die Entscheidungen eigenständig treffen. Schaut soweit aber ganz gut aus und der Schirm, der am Landeplatz im Baum hängt, gehört definitiv nicht zu uns.
Danach geht es noch 2 mal hoch zum Panettone – was gibt es hier vor Ort schönes wie von dort oben zu fliegen und wenn es nur ein Abgleiter ist, dann ist das auch wundervoll. Für einfach nur Urlaub reicht das eigentlich auch!
Und wenn man das von da hoch oben so oft am Tag geboten kommt, dann spricht das für ganz viel Einsatz und Arrangement vom Team der Flugschule!! Wir sind euch als Gruppe, so unendlich dankbar, das ihr jeden dort abholt, wo er steht. Ihr mitnehmen und vor allem fördert und auch fordert!! Ganz wichtig, um sich eigenständig zu entwickeln. Aber dennoch immer ein wachsames Auge auf jeden einzelnen zu haben, das gibt unendliche Sicherheit.
Den Abend lassen wir dann bei einem tollen Essen und einer gemütlichen Atmosphäre im Restaurant des Hotels ausklingen. Natürlich darf auch die Videoanalyse der letzten Starts nicht fehlen, bevor dieser lange Tag endet.

Samstag
Wenn du morgens um 8.00 Uhr am Landeplatz vor dem Hotel in T-Shirt und Flipflops stehst und dich die Sonne anlacht und wärmt, dann hast du alles richtig gemacht!! Und wenn du dann noch Schirme am Himmel fliegen siehst, dann weißt du, auch das kann ein guter Tag werden. Leider aber auch schon wieder der letzte Tag zum Fliegen. Viel zu schnell verfliegt die Zeit!
Team Landwiese meint beim morgendlichen Breefing: heute wird es noch mal sehr voll am Himmel über Bassano. Es ist Wochenende und alle Welt will hier fliegen. Bleibt wieder die Frage, irgendwo am vollen Startplatz anstellen, oder gleich die Entscheidung ganz nach oben zu fahren?! Windwerte für den Panettone scheinen zu passen. Worauf warten? Auf die beiden Autos verteilen und hoch mit uns allen. Wenn nur der Weg bis dahin nicht immer so weit wäre, aber lohnen tut sich das allemal, keine Frage! Wer einmal von da geflogen ist, will das immer wieder tun!
Oben angekommen müssen wir noch einen ganz kleinen Moment warten, damit der Wind auch 100% aus der richtigen Richtung kommt und dann geht es auch schon los. Hinaus in die Luft! Genießt einfach die Flüge des Tages! Ihr habt gut gelernt in dieser Woche! Einfach gleiten, gleiten, gleiten. Zwischendurch vielleicht mal aufdrehen und so ganz nebenbei – ohne Zwang noch einen B-Schein Flug hinbekommen ….. Perfekt!!
Der Chef fährt dann runter zum Beppi, und die Chefin bringt die Mannschaft dort hoch. Inzwischen ist der Stau dort am Startplatz aufgelöst und wir kommen super gut raus. Wer mag kann noch mal vorher angesagte Manöver fliegen, oder wie schon erwähnt einfach nur genießen.
Danach geht es nochmal fix hoch auf den höchsten Berg – noch einmal nach ganz oben! Einen Flug schaffen wir auf jeden Fall noch. Gesagt, getan: Landewiese macht fast alles möglich. Es soll aber ein letzter Abgleiter an diesem Tag werden, die Bedingungen in dr Luft sind nicht mehr so gut. Dafür kommt aber der Chef auch noch mal in die Luft zum fliegen – vom Panettone. Wir beginnen dann schon am frühen Nachmittag mit dem Landebier. Und um genau zu sein, war das genau die richtige Entscheidung, denn irgendwie sind doch alle sehr k.o. Und platt vom vielen fliegen. Wer hätte das in der Woche vor dem Urlaub gedacht?? JEDER Tag war fliegbar!! Unfassbar!
Bassano – ein Paradies für Gleitschirmflieger. Und wer es noch nicht selber ausprobiert hat, sollte es schleunigst tun!!

