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Bassano Oktober 2025
29. September 2025 · MFC Team
Sonntag
Wo wollten wir noch mal gleich hin? Egal – einfach in den Süden! Ok, los geht es, nicht so ganz pünktlich, aber fast. Wenn nur diese 947 km nicht wären, kann das nicht gleich ums Eck sein?
Nebelsuppe hier in der Heimat, hoffen wir mal, das uns die Sonne anlacht, egal wo uns das Navi hinführt. Am Ende muss einfach nur die Sonne scheinen!
Irgendwie ist dieses Mal alles anders, anderer Halt zum tanken, ganz andere Strecke. Alle Wege führen nach Rom – wir wollen doch gar nicht nach Rom! Wir folgen einfach dem Navi, das weiß wo es langgeht und kurz vor Rom biegen wir einfach links ab!
Heute werden wir zur Abwechslung mal über den Fernpass geschickt. Gleich nach der Grenze müssen wir tanken und dort wartet auch bereits das 2. Shuttle mit der Cheffin. Gemeinsam geht es dann weiter über die Berge – langsam Kurve für Kurve. Das zieht sich gewaltig in die Länge. Einen kleinen Nothalt müssen wir auch einlegen, der Transit muckt! Kurzer Hand mit der Werk ihres Vertrauens telefoniert, dann legt sich der Sven selbst unter das Auto und versucht den Fehler zu beheben. Hoffen wir, das das der Fehler war. Wenigstens lacht die Sonne vom Himmel, so macht das wenigstens Spaß zu warten. Weiter geht’s.
Am Brenner passiert uns dann noch so ein tolles Ding: Defekte und leicht marode Brücke. Alle Fahrzeuge über 3,5t ordnen sich bitte auf der LINKEN Spur ein. Chef super zuversichtlich – ich bin unter 3,5t (du ja! Aber dein Auto auch?), er muss sich natürlich rechts einordnen. Typisch! Immer gegen den Strom schwimmen. Freundlich werden wir rausgewunken. Eine extra Runde drehen, der freundliche österreichische Polizist warte schon auf uns. Er klärt uns mit Witz und Charme auf – das sind wohl über 3,5t. Wenn auch nicht viel, aber es ist drüber! Kann der Chef fast gar nicht glauben – na, dann schau doch mal hier oben, da hängt nämlich eine Waage. Ups-also bitte auf der linken Spur der Brücke einordnen. Wir geloben Besserung. So kann dann unsre Reise doch noch weiter gehen. Leichter sind wir nun auch, zumindest dem Cheffe sein Portmonee ist etwas leichter. Taschengeld für die Woche ist aufgebraucht.
Auf dem weiteren Weg müssen wir zum Glück keine Überraschungen mehr erleben. Wir genießen einfach schon mal die Berge, die golden in der Abendsonne glänzen.
Gegen 19.30 Uhr kommen wir dann am Hotel Garden Relais in Bassano (kurz vor Rom) an und treffen die Selbstfahrer. Beim gemeinsamen Abendessen lassen wir diesen Tag ausklingen.

Montag
Das erste, was mir beim frühstücken entgegengebracht wird ist der Satz: „Wenn dir beim Frühstück schon die Sonne ins Gesicht lacht und dich blendet, dann nennt man das Urlaub“ – ich glaube ja, sowas kann man nur im Urlaub explizit wahr nehmen und sich drauf einlassen.
Um 9.00 Uhr treffen wir uns draußen auf der Terrasse zum Breefing und Landeplatzbesprechung. Sind einige neue Piloten dabei, da muss das intensiver sein. Kann aber wie immer den alten Hasen auch nicht schaden!
Um 10 Uhr Abfahrt, erst noch am Landeplatz Paradiso anhalten und den besprechen, bevor es nach oben auf den Berg geht.
Wir haben uns für den Startplatz Beppi entschieden, bzw. der Cheffe hat entschieden. Kurz die Gegebenheiten und den Landeplatz von oben begutachten und dann schnell fertig machen und raus. Sven sagt, im Tagesverlauf soll es nicht besser werden.
Die Starts waren durchweg recht gut für die Bedingungen. Der Wind hat immer mal wieder einen leichten Westeinschlag mit drin.
Wer hier noch nicht geflogen ist, macht sich bitte erstmal auf den Weg zum Landeplatz, vertraut machen und so. Der Rest kann fliegen bis zum abwinken! Toller Tag dafür.
Gegen Mittag geht es dann gleich nochmals nach oben. Die Schüler müssen Erfahrung sammeln.
Die Schüler und ungeübten sammeln erste leichte Thermikerfahrungen, bevor es dann wieder zum Landeplatz geht.
Die dritte Runde am Tag fahren wir dann mal zur Cassette hoch. Es ist nun doch deutlich mehr West drin. Und wie das so üblich ist, am Weststartplatz kommt der Wind aus Süd. Also wieder runter, wie gut, das wir ein Auto haben und nicht laufen müssen.
Da kommen dann aber alle gut raus. Auch wenn es manchmal mit etwas Wartezeit verbunden ist, wegen Westeinschlag. Während oben die letzten Freiflieger noch starten, hat Cheffin schon die vierte Tour an diesem Tag hochgefahren. Wow – was für eine Ausbeute heute. Auch da kommen alle noch mal super gut raus. Gegen 17 Uhr beschließen wir dann zu verdienten Landebier überzugehen! Was für in Tag war das denn bitte! Grandiose Flugzeiten sind so ganz nebenbei auch noch zusammen gekommen.
Ok, vielleicht war für den einen oder die andere das Landebier etwas zu früh, aber wir hatten unseren Spaß. Und für die es zu früh war, die haben dann mal ganz spontan auf das Abendessen verzichtet. Wir freuen uns sehr auf morgen. Seit gespannt.

Dienstag
Der erste Gang am sehr frühen Morgen auf den Balkon zeigt ganz klar: Heute ist schon Wind vorhanden. Auch, wenn ich die Windfahne nicht sehen kann, ich spüre Ostwind.
Nach dem Frühstück geht es auch an diesem Tag gleich an das Breefing. Fällt recht kurz aus, denn alle Startplätze sind in der tiefliegenden Basis verschwunden. Wer mag darf gerne erst mal etwas Groundhandling machen. Der Chef meint, eine Stunde müssen wir auf jeden Fall noch warten, dann schauen wir erneut. Schnell finden sich freiwillige, die unter dem Schirm am Boden noch etwas üben möchten. Wind ist auf jeden Fall perfekt dafür.
Und siehe da, genau nach der prognostizierten Stunde sind die ersten Schirme am Himmel zu sehen. Es fliegt, alle fertig machen zur Abfahrt auf den Berg.
Für uns geht es zur Antenne – Oststartplatz. Wir sind tatsächlich nicht die ersten dort oben, aber die ersten, die starten. Die Starts sehen alle durchweg wieder gut aus. Gibt für den Chef nicht wirklich was zu kritisieren. Die Cheffin hat derweil am Landeplatz etwas mehr zu tun, Starkwindlandeeinteilung ist angesagt. Aber dank ihrer Hilfe am Funk meistern das alle ganz gut. Für die meisten wird dieser erste Flug am Tag aber nur ein Abgleiter zum Landeplatz. Einer muss halt immer aus der Reihe tanzen (Fliegen) und so gelingt unserem frischgebackenem Fluglehreranwäter das ch tatsächlich ein Flug von gut 2 Stunden. Wir glauben ja, das geht nicht mit rechten Mittel zu! Das kann heute eigentlich nicht wirklich sein. Naja – wir kommen noch dahinter.
Im 2. und 3. Flug am Tag darf denn jeder gerne auch etwas am Hang soaren. Aber Vorsicht! Ruck zuck ist es sehr voll – Traffic ist nichts dagegen. Lieber etwas vor dem Hang soaren, da ist es nicht so voll und man kann Überblick behalten. Wir wollen doch alle nicht, das etwas passiert!
Es ist oben auf dem Berg aber schon sehr kalt. So kalt, das sich der Sven kurzzeitig die Beine mit einem Schirm bedecken musste. Schnell ins warme Auto und nach unten, um alle wieder hoch zu holen. So eine Sauna im Auto ist schon sehr angenehm.
Und es gut tatsächlich noch einen 4. Durchgang an diesem eigentlich doch unfliegbaren Tag. Zumindest waren die Prognosen nicht so ganz eindeutig auf Fliegen gestellt. Aber wieder einmal hat sich bewahrheitet, das Wetter wird vor Ort und erst recht am Hang gemacht!
Nach dem dann alle noch ausgiebig und lange am Hang gesoart haben, ging es dann geschlossen zurück zum Hotel. Das Landebier wartet dort am frühen Abend auf uns, bevor es dann endlich unter die heiße Dusche geht! Die hat sich so mancher auch wohl verdient! Mann, was war das für ein kalter Tag in diesem so eigentlich tollem Klima. Aber ….. es hat saugeil geflogen!
Den Abend lassen wir dann bei der besten Pizza in der Gegend ausklingen. Die L‘Antica Abbazia – ist schon sehr gut und einfach zu empfehlen!

Supersoaring Antenna Bassano
Mittwoch
Nachdem die Sonne ja gestern gar nicht zu sehen war, lacht sie heute wieder vom Himmel. Das gibt gleich ein ganz anderes Urlaubsgefühl. Und als der Cheffe uns beim morgendlichen Breefing noch offenbart, das es heute auf den Panettone geht, ist in jedem Gesicht ein breites grinsen zu sehen. Wir verlieren deshalb auch nicht viel Zeit, denn die Auffahrt ist lang! Schnell alle Sachen zusammenpacken und sich schön kuschelig in die Busse verteilen.
So eine lange Auffahrt kann aber auch sehr schön sein – besonders dann, wenn man den „Fachgesprächen“ anderer lauscht. Ob das alles immer so sehr vom Fach ist, mag ich nicht sagen. Mann muss auch mal schweigen können.
Oben angekommen, tja so ist das … wie sie sehen, sehen sie nichts!
Ist doch immer das gleiche hier, keine Sicht und warten. Nach gut 15 Minuten tut sich eine wunderschöne Lücke auf und die ersten können starten. Zumindest die, die schon komplett fertig am Startplatz stehen. Für alle anderen wird es schlecht ausgehen, denn die Lücke bleibt nicht lange bestehen. Dennoch kommen aber viele Piloten super gut raus und für die heißt es: MFC-Flotte, nach der Wolke immer rechts am Hang lang, bis zum Hotel – schönen Flug! Leider war das Startfenster für 5 Piloten nicht lang genug, da half auch weiteres warten nicht, sie mussten irgendwann aufgeben. Ein Pilot musste leider aus anderen Verbindlichkeiten aufgeben, war das nun die Höhe, die zu schaffen macht? Der Gemüsesaft am Morgen soll dazu beigetragen haben. Sehr unangenehm – und dabei soll Gemüse doch so gesund sein?!
Also wieder einpacken und runter fahren zum Beppi, da scheint die Sonne und es geht.
Hui, da geht es nicht nur, da ist es voll. Egal, fertig machen und raus, der Sven verschafft uns als Dampfwalze schon einen passend Platz zum auslegen unserer Schirme.
Gegen Mittag kommt dann aber doch etwas kühlere Luft. Was sagt uns das? Irgendwo scheint es sich abzuregnen, Vorsicht also. Alle weg vom Hang und mehr draussen in der Ebene fliegen. Es fängt dann auch tatsächlich leicht an zu tröpfeln. Kommen aber alle gut an am Landeplatz. Hat auch nicht wirklich geregnet.
Die nächste Auffahrt dauert aber dann doch etwas. Während der kurzen Pause bespricht die Antje mit den Flugschülern die anstehenden Manöver, die noch geflogen werden müssen. Gleich danach startet dann auch schon wieder das Shuttle nach oben. Es reicht aber ein Bus, der Rest hat beschlossen, den Flugtag mit einem Landebier zu beenden. Danke euch, so kann die Cheffin wenigstens auch noch mal fliegen.
War dann doch nichts mit Fliegen, zumindest nicht am Beppi. Gute 10 Minuten haben wir gewartet um uns das Spektakel mit 90 Grad Seitenwind anzuschauen. Alle wieder einpacken, das wird hier heute nichts mehr. Fahren wir runter und zum Oststartplatz wieder rauf. Sieht aus der Ferne ganz gut aus. Da steht der Wind bestimmt schön an.
Aber der Versuch missglückt – als wir den Fuß des Berges erreichen, fängt es an zu regnen. Abbruch, das wird heute nichts mehr. Somit heißt es am späterem Nachmittag: Prost.
Es wird auch kurzerhand beschlossen, das heute mal etwas eher zu Abend gegessen wird, sonst kann mindestens die Hälfte nicht mehr dabei sein, Alkohol kann die nötige Bettschwere hervorrufen. Nichts desto trotz haben wir an diesem Abend noch sehr viel Spaß und können viel mit und auch übereinander lachen. Wiedereinmal ein geiler Flugtag mit MFC

Donnerstag
Heute Morgen ist das Wetter einfach nur herrlich. Die Sonne lacht am Himmel. Erst einmal frühstücken und sich bei einem Kaffee auf der Terrasse von den Sonnenstrahlen wärmen lassen. Unser Blick geht hinauf zum Panettone und tatsächlich dort soaren und fliegen sie gegen 8.30 Uhr schon. Das Breefing kommt heute vom Chef per WhatsApp Nachricht in der Gruppe: Wetter tipptopp, Abfahrt zum Panettone 9.30 Uhr. Kurz und knapp, ohne viel Worte auf den Punkt gebracht würde ich mal sagen. Wetter kann er! Und wenig Worte kann er ja sowieso.
Oben angekommen, was sehen unsere Augen da? Für den Moment ist die Sicht grandios und vollkommen frei. Aber es bauen sich Wolken auf – genau vor unserem Auge. Schnell fertig machen und raus – es wird nicht weniger. Jede kleine Lücke der Wolkenbasis wird genutzt um zu starten. Letztlich kommen alle gut raus und wir genießen die super schönen Flüge – jeder für sich – einer länger, einer weniger. Aber alles nicht schlimm, denn wir genießen, was wir bekommen können! Einfach eine sehr entspannte Truppe, die vorrangig Urlaub haben möchte.
Bei der zweiten Auffahrt des Tages am Mittag geht es zum Col Campeggia.
Hier merkt man dann schon, das die Woche fliegerisch sehr anspruchsvoll war. Die Aufmerksamkeit scheint etwas nachgelassen zu haben. Hey MFC Team, wir haben auch schon Flüge geschrubbt in der Woche – Wahnsinn! Und wir sind so froh, dass ihr am Ende immer 100 % für uns gebt und genau hinschaut um auf uns zu achten. Wir sagen Danke. Letztlich kommen aber alle die möchten gut raus. Wenn auch fast ein Busch mit auf Reisen gehen musste. Am Landeplatz waren dann auch noch die Windstärke und die Thermik eine gute Herausforderung. Trotz kleiner Verständigungsprobleme sind aber alle gut gelandet – Bäume und Baumreihen können auch unsere Freunde sein,man muss nur super gut peilen, dann passt das schon! Der Tag ist erst halb vorbei, doch es werden schon Wetten gemacht, wer am Ende den Dino bekommt. Ich kann das hier gar nicht alles wiedergeben, dann schreibe ich morgen noch. Ein Highlight: der vergessene Hund am Landeplatz – armer Rübe! Wie gut, das ihn viele kennen und sich auch kümmern. Er wurde aber postwendend abgeholt.
Zum letzten Flug des Tages am Nachmittag ging es dann zum Weststartplatz Cassette. Der Wind hatte noch mal gedreht. Für einige ein neuer Startplatz, für manch alten Hasen nicht so beliebt. Grundsätzlich kommt hier beim Eintreffen von unserem Shuttle der Wind dann doch aus der falschen Richtung. Heute passt es aber. Auch das wird noch einmal ein super schöner Flug. Wer schon am Hotel eingelandet war, hat auch noch eine tolle Show geboten bekommen! Am Himmel waren Wingover zu sehen, die in einem Heli geendet sind. Kurz vor dem Rettungswurf hat sich das System aber wieder stabilisiert und alles ging gut aus. Wir wissen aber aus Erzählungen, das das so nicht geplant war, zumindest der Heli – die fast Rettung schon!
Am späteren Nachmittag beschließen wir den Tag fliegerisch zu beenden. Ein Landeplatz in der Sonne mit entsprechenden Getränken ist auch toll. Da muss man sich nicht so konzentrieren bei!
- Das ist hier so ne Truppe: hier saufen nicht nur die Leute, hier säuft auch der Bulli! (Reichlich Wasser musste am Auto nachgefüllt werden )

Freitag
Heute ist Feiertag, das Wetter wird bombastisch – einfach ein guter Tag. Das wissen nicht nur wir! Gefühlt weiß es die halbe Welt. Macht sich schon beim frühstücken bemerkbar, bzw. stehen schon einige Piloten beim offiziellen Shuttelservice an. Wie gut, das wir unseren eigenen Service haben, der uns auf den Berg bringt, egal wo hin. Voll, voll, voll! Nicht nur beim frühstücken, am Shuttle, an den Startplätzen, auch in der Luft! Immer schön vorsichtig und mit Bedacht fliegen! Rücksicht nehmen und zur Not lieber etwas außerhalb fliegen.
Eigentlich wollten wir an diesem Morgen wieder ganz hoch zum Panettone, von unten sah das gut aus da oben. Aber schon auf der hochfahrt wird klar, der Startplatz verschwindet gerade in den Wolken und auf ewig langes warten haben wir heute keine Lust. Somit halten wir am Beppi an und machen uns fertig. Der Sven macht uns derweil einen Startplatz in dem Getümmel frei. Aber so voll wie gedacht scheint es dann doch nicht. Zumindest am Startplatz sind immer mal wieder Lücken. Der Luftraum über Bassano dagegen ist gespickt mit bunten Schirmen. Da kommt man schon mal durcheinander mit zusehen. Wir schaffen aber bis zum frühen Nachmittag drei Durchgänge vom Beppi. Alles gut und vor allem Sicher.
Irgendwann kommt der Wind an diesem Startplatz mehr aus West und somit führt uns die nächste Tour dann doch bis nach ganz oben auf den Panettone. Mittlerweile scheint laut Webcam die Sicht wieder frei zu sein. Wind gibt es wohl aber nicht wirklich dort oben. Wie sich später herausstellt, ist die Messstation verhangen – der Cheffe regelt das aber gleich.
Es stellt sich wieder heraus, der Sven hat halt die richtigen Ideen zur richtigen Zeit! Oder ist es doch sein absolutes Fachwissen?!? Wir streiten noch. Der Startplatz zumindest ist fast frei! Vorbereiten, auslegen, starten und einfach NUR den Flug genießen!! Traumhaft, wunderschön, absolut genial und geil! Wir finden nicht die richtigen Worte. Es werden auch gerne noch mal Schirme Probegeflogen und siehe da, man kann eine gute Thermik nicht nur abzentrieren, sondern es geht auch mal nach oben. Du hast das so prima gemacht – bin so stolz auf dich!
Was ist das doch für ein gelungener Abschluss an diesem Tag, da gehen wir doch entspannt und gerne zum Landebier am späteren Nachmittag über! Fliegen kann schon manchmal überbewertet werden – und die Flugschüler liegen in dieser Woche auch absolut im Rahmen, da kann man schon mal einen Gang runter schalten.
Was haben wir dennoch wieder für einen Spaß am Hotel am Landeplatz – einfach nur herrlich! So soll doch letztlich der Urlaub sein. Und seid gewiss, das Abendessen schmeckt uns garantiert, egal ob Salat, Pizza oder ein ordentliches Stück Fleisch. Und lachen tun wir allemal beim essen!
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Wer zu blöd ist zum starten, braucht auch nicht fliegen!
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Wenn du deine Sonnenbrille suchst, die ist links hinten im Schirm (der Pilot sucht den ganzen Vormittag seine Sonnenbrille. Cheffe hat sie beim starten im Schirm gesehen)
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Du bist voll der Mentor heute für mich (kommt bei raus, wenn man den Schirm vom Chef testet)

Samstag
Mal wieder der letzte Tag – warum ging diese grandiose Woche nur so schnell vorbei? Können wir bitte noch mal alles auf Anfang machen!?! Es wäre zu schön.
Während zu Hause die Welt fast unter geht, es schüttet wohl aus Kübeln, lacht hier immer mal wieder die Sonne durch die Wolken. Das verspricht noch mal ein guter Tag zu werden. Und wenn dem so ist, dann hätten wir von 6 möglichen Flugtagen die Woche über doch tatsächlich 6 grandiose Flugtage. Ich könnte nun schreiben: ich hab das ja auch so gebucht! Glaubt mir aber eh keiner, das ich mir mein eigenes Wetter mache. Und wenn mir niemand dazwischen funkt, dann klappt das auch!
Heute Morgen fahren wir als erstes auf den Weststartplatz. Schaut ganz gut aus hier oben. Die Hälfte der Truppe kommt auch ganz gut raus. Dann dreht der Wind leicht auf Süd. Alle einpacken und ab hoch zum Panettone.
Schon bei der hochfahrt zeigt sich auf dem letzten Stück Weg: das Ding liegt in den Wolken. Wir steigen einfach mal aus und schauen, ob wir Sicht haben, bzw. Sicht zum Boden. Passt, alle auspacken und Start frei! Naja, drei Piloten verweigern diesen Befehl. Warum, es ist schon schwierig dort zu starten. Immer wieder sind lange Pausen wegen der Sicht dazwischen. Und super voll ist es heute hier oben auch. So viele Piloten habe ich auf einen Platz selten gesehen. Immer mal wieder starten welche. Es geht zwischendurch. Nachdem von uns fast alle gestartet sind, beschließen wir lieber runter zum Beppi zu fahren, dort ist die Sicht wesentlich besser.
Hier kommt der Wind immer mal wieder etwas von der Seite, egal ob von Ost oder West. Aber wenn man ausreichend Geduld hat, kommt der Wind super von vorne und wir haben tolle nutzbare Startfenster. Alle Piloten sind heute geflogen und im letzten Flug konnte man auch nochmals erneut gut aufdrehen, wenn gewünscht. Und wenn der Wunsch war: starten, rausfliegen und landen gehen um ein Getränk zu sich zu nehmen, dann war das auch vollkommen ok – und akzeptiert! Was muss, das muss!
Da diese Woche so voll war mit grandiosen und super schönen Flügen, hatte ab 16 Uhr niemand mehr Lust erneut auf den Berg zu fahren. Ich vermute mal, das hatte diese Flugschule, mit der wir gerade unterwegs sind – und bestimmt auch wieder fahren werden!! – auch sehr selten erlebt.
Was macht man am letzten Tag nach drei tollen Durchgängen mit Fliegen: Peost, hoch die Gläser! Auch, wenn die Zeit bis zum letzten gemeinsamen Abendessen noch lang ist, wir haben Spaß, lachen miteinander und schauen den landenden Piloten zu. Auch das ist Urlaub!besser gesagt: So soll URLAUB sein!!
Zum Abschluss meiner Tätigkeit als Schreiberling möchte ich bitte wieder erwähnen: Ganz, ganz lieben Dank an die Flugschule meines Vertrauens, UNSERES Vertrauens. Ihr habt auch in dieser Woche mal wieder deutlich mehr wie 100% gegeben! Alle BEIDE 😘 Und dafür sind Wir so unendlich dankbar. Und es zeigt sich immer wieder, wer einmal dabei war, wird es garantiert wieder tun …… und wer zum ersten Mal dabei war, der kommt bestimmt auch nochmal mit!! Hört einfach niemals auf, uns glücklich zu machen und ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern!! ♥️

