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Bassano September 2024
01. Oktober 2024 · MFC Team
Montag
Der erste Tag im Paradies – für die Woche ist es unser Bassano.
Bevor der Tag so richtig startet muss natürlich erstmal in Ruhe und gut gefrühstückt werden.
Danach geht es für die „Neulinge“ und alle die, die es vergessen hatten, auf den Landeplatz zur Besprechung. Und für alle, die es noch wissen, zuhören kann ja net schaden. Danach geht es auch schon gleich rauf auf den Berg zum Startplatz. Der Beppi soll es für uns werden.
Schon gestern hatte sich ja angedeutet, das doch einige Piloten hier sein werden. Aber das verteilt sich ja doch ganz gut in der Luft, hoffen wir zumindest. Oh oh, das sind aber doch viele Luftpiraten, die Ready for takeoff da angeleint stehen und sich nacheinander in die Luft begeben wollen. Order vom Cheffele: „Im Hintergrund fertig machen und vorkommen – ich sichere uns einen Startplatz.“ Gesagt, getan – so kennen wir ihn! Und dann geht es auch schon gleich für die Piloten vom MFC los. Abheben und schweben ….. endlich mal wieder! Videos von den Starts werden wie immer gemacht, damit wir was zum analysieren haben. Man lernt ja schließlich nie aus und kleine Fehler können sich immer einschleichen. Im Grunde ist der Boss aber doch gut zufrieden, mit den Starts, die ihm präsentiert werden. Erste Runde fliegen wurde super gut gemeistert.
Ich möchte anmerken, das man besser nicht so ohne weiteres zwischen den Flügen auf die schmucke Toilette oben gehen sollte! Was passiert, wenn man wieder raus kommt? Schwups, ist dann der Packsack weg!!! Ne ne ne – nicht geklaut!! Einfach mal eben mit voll Speed den Abhang runter gekullert! Durch den Elektrozaun geschossen und leider erst am äußersten Ende des Startplatzes zum halten gekommen. Zum Glück hat es dort angehalten, sonst wäre es unerreichbar gewesen. So ist das, wenn die Ausrüstung so heiß ist und ohne Pilot starten will.
Aber auch der Durchgang ging ohne Probleme mit den Starts durch die Kontrolle vom Chef. Unsere Chefin hatte nicht ganz so viel am Hotel mit den Einweisungen der Landenden zu tun. Etliche Piloten hatten es vorgezogen am „Paradiso“ runter zu gehen. Warum denn nur? Haben sie etwas zu verbergen und wollen nicht beobachtet werden, oder haben sie einfach nur zu lange am Hang gekratzt und der Weg zum Garden Relais war zu lang?
Dann gab es eine längere Pause mit fliegen. Der Helikopter musste leider kommen und einen Piloten aus dem Hang „pulen“. Nach einem Totalzerleger vom Schirm musste er die Rettung schmeißen und der Wind hat ihn gegen die Felswand gedrückt, wo er auf einem kleinen Felsvorsprung zum stehen kam. Füße am Boden, Schirm in den Bäumen verhangen. Aber, dem Piloten ging es den Umständen entsprechend gut!! Keinerlei Verletzungen davon getragen. Ohne Heli ging die Bergungen aber nicht, zu unwegsam und steil das Gelände – keinerlei eigenständiges rauskommen. Egal, wichtig ist, das es dem Piloten gut geht. Da warten wir doch geduldig, bis die Bergung abgeschlossen ist und der Flieger wieder mit beiden Beinen, gesund auf dem Landeplatz steht.
Danach gibt es noch für einige Mitreisende einen schönen abendlichen Abgleiter bevor der Bergwind einsetzt. Alle schaffen es leider nicht mehr raus und müssen ihr Geraffel wieder zusammen packen.
Abendessen gibt es dann im Hotel – und zum Nachtisch dann reichlich zu erzählen! Und wie IMMER: super viel zu lachen …. für die Insider hier vor Ort: Die Zimmerordnung ist auch wieder hergestellt. Wie die Nacht war, bleibt für immer ein Geheimnis! Schön aber, das sich jeder Kopf vor Ort darüber Gedanken macht.
Sprüche des Tages
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ob DU die Wettervorhersage triffst, oder die KI …… (wir beenden den Satz lieber nicht)
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…. Das ist wie in der Kirche, die die es am nötigsten haben, gehen nicht hin!
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GSG9 – Dooropener – Start

Dienstag
Dienstag
Heute morgen ist das Wetter nicht ganz so wie eigentlich gebucht. Die Wolkenbasis ist nur knapp über dem Kamm vom Berg. Immer mal wieder ist nach dem Frühstück am Himmel ein einzelner Schirm zu sehen. Fliegen scheint also zu gehen. Das das heute nicht viel mehr wie ein paar Abgleiter werden, ist schnell klar. Mit Thermik ist da nicht zu rechnen.
Nach dem Breefing fahren wir einfach mal hoch und schauen, an welchem Startplatz wir uns ausbreiten wollen. Laut Webcam stehen schon andere Piloten am Weststartplatz. Der Chef beschließt auf dem Weg nach oben, wir sollten uns das dort mal ansehen. Hmm, so gut ist die Sicht hier oben aber nicht. Es zieht immer mehr zu. Am Beppi waren da deutlich bessere Startbedingungen. Was macht man jetzt? Warten auf besseres Wetter, oder runterfahren? Wir sind uns einig: warten ist doof. Am Beppi wird schnell ausgepackt, denn Cheffe drängelt mal wieder. Erstens möchte er was zu tun haben (Arbeit nennt er sowas) und zweitens könnte es laut seinen Aussagen ab Mittag den einen oder anderen Tropfen regnen. Da ja nichts mit Thermik ist heute, darf man gerne ein bisschen Technik üben. Rollen, Nicken, Ohren anlegen und Leitlinien Acht kann nicht schaden. Natürlich ist auch wichtig, die genaue Landeeinteilung und das damit verbundene Peilen zu üben und zu verfeinern. Nach dem ersten Durchgang, es sind inzwischen gut 1 1/2 Stunden vergangen, fällt uns plötzlich auf, das jemand noch nicht am Startplatz war! Hat er sich am Cheffe und der Videokamera vorbei in die Luft gemogelt? Keiner hat was gesehen, auch die Videoaufnahmen machen uns nicht schlauer. Der Sven findet den „Vermissten“ schnell. Er steht auf dem Vorbereitungsplatz mit einem riesigen Knäuel Leinen in der Hand. Eine Ewigkeit ist er schon am fummeln, um das Desaster zu entwirren. Aber irgendwie wird das Durcheinander nicht weniger. Da der Pilot aber alles in seinen Schnellpacksack gelegt hatte ohne sich auszuhängen, konnten die Leinen nicht durchschlauft sein. Also geduldig versuchen die Mitte des Knäuels zu lösen und langsam die Leinen freilegen. Zu dritt haben sie dann noch gut 30 Minuten versucht, mit den Leinen zu „stricken und zu häkeln“ – aber nach Erfolg sah das nicht aus, wenn ich ehrlich bin. Im Gegenteil. Jungs!! Es war doch schon in der Steinzeit klar, das das eigentlich Frauensache ist. Lasst mich mal. Ende vom Lied, bzw der Aktion: Vertraue den zarten Händen einer Frau und die Sache ist in genau 5 Minuten geregelt.
Der zweite Durchgang war dann für einen Piloten von uns auch ganz spannend und wir haben mitgefiebert! Prüfungsflug. Noch einmal ganz herzlichen Glückwunsch von uns allen an dieser Stelle, das hast du toll gemacht!
Mit einem kompletten 3. Durchgang ist es dann leider nichts geworden, es fing an zu tröpfeln. Also hieß es für uns, einpacken und zum gemütlichen Teil des Tages über gehen. Das Landebier schmeckt nicht nur am Abend, auch schon am Nachmittag. Und lachen kann auch nicht schaden. Und gelacht haben wir reichlich und viel! Es macht soviel Spaß mit Euch! Es war ein wundervoller gemütlicher Teil des Tages für uns. Muskelkater am Bauch inclusive.
Hunger haben wir natürlich auch irgendwann. Also geht es dann in die leckere Pizzeria hier im Ort. Dort geht das lachen selbstverständlich munter weiter. Einfach herrlich. Zum Ausklang des Tages wird noch ein kleiner Absacker in der Bar des Hotels genommen.
Sprüche des Tages
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der Nullwind kommt von rechts
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Den Ruf mit dem Packsack hast weg!! – Den hast du länger wie den André…
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Ich sag dir, wenn du starten kannst ….. OK – Start nach eigenen Ermessen!
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Die 40 Euro waren gut investiert – defitiv!
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Noch nicht einmal im Block möchte ich das erwähnen!! NEIN! Das ist MIR keine 40 Euro wert!
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Morgen findet das Breefing erst später statt, wir müssen ja noch Video Dialyse machen.

