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Bassano September 2026
28. September 2026 · Sven
Die Anfahrt der Bassano-Truppe war ja echt fein!
Ausnahmsweise ging es dieses Mal über den Fernpass – mit romantischen Ausblicken auf Zugspitze, Wank, Alpspitze & Co. Da kommt schon während der Anreise ordentlich Vorfreude auf.
Ruckzuck waren wir nach gerade einmal 12 Stunden Fahrt im Fliegerparadies Bassano angekommen.
Herzlich empfangen wurden wir von unseren Selbstfahrern, bevor es zum leckeren Abendessen ins Hotel ging. Jetzt heißt es: gut ausschlafen, Wetter checken und die Vorfreude auf morgen genießen.
Wir sind gespannt, was uns die ersten Fliegerabenteuer in Bassano bescheren werden.











Bassano, wir sind da!
Der Einflugtag – und was für einer!
Der nächste Tag war wie immer unser Einflugtag. Aber was für einer!
Perfekte Bedingungen, motivierte Teilnehmer und eine richtig gute Stimmung – besser hätte der Start in unsere Bassano-Flugwoche kaum laufen können.
Die Belohnung folgte direkt am Himmel: perfekte Flüge und die ersten richtigen Thermikerfahrungen. Einige unserer Piloten konnten bereits Flüge von rund einer Stunde genießen. Für einen Einflugtag schon einmal eine Ansage!
Doch damit sollte der Tag noch lange nicht vorbei sein.
Zur Krönung hatte sich der Cheffe etwas Besonderes vorgenommen: hoch auf den Panettone, den höchsten Startplatz rund um Bassano.
Also Ausrüstung gepackt und los ging’s. Oben angekommen dann allerdings die Überraschung: Grande Nordwind!
Nicht unbedingt unsere Wunschrichtung und sicherlich nicht die einfachste Ausgangslage. Aber unsere Teilnehmer haben die Herausforderung richtig gut gemeistert. Die Starts klappten trotz der besonderen Bedingungen hervorragend und kurz darauf waren alle sicher in der Luft.
Und dann wurde es einfach nur noch grandios.
Ein Flug mit einer atemberaubenden Aussicht über das gesamte Bassano-Fluggebiet bis hinunter zum Landeplatz belohnte uns für den etwas speziellen Start am Panettone.
Was für ein Auftakt!
Ein Einflugtag mit perfekten Bedingungen, tollen Flügen, ersten Thermikerfahrungen und einer ordentlichen Portion Abenteuer. So darf eine Bassano-Woche gerne weitergehen.
Und spätestens nach diesem ersten Tag war klar:
MFC ist voll okay!




















Was war das heute wieder für ein geiler Flugtag!
Heute Morgen ging es mit unseren Jungs und Mädels zuerst zur Antenne an den Oststart. Ein bisschen kürzer als die anderen Startplätze, die wir bisher hatten, aber unsere Truppe hat das wieder richtig gut gemeistert.
Einen kleinen kontrollierten Startabbruch gab es auch – alles völlig entspannt und genau so, wie man es macht, wenn es einmal nicht passt. Lieber einmal sauber abbrechen als irgendeinen Blödsinn machen.
Bei den Landungen war dann allerdings ordentlich Abwechslung angesagt. 😂
Der eine fand die Botanik besonders interessant, der nächste wollte unbedingt einmal zwischen den Weinreben landen und einer hatte offenbar noch einen kleinen Termin auf der Straße. Andere wiederum dachten sich: „Landeplatz? Brauchen wir nicht!“ und landeten einfach irgendwo in der weiteren Umgebung.
Die Landeplatzcheffin Antje hatte alle Hände voll zu tun.
Da müssen wir morgen wohl noch ein kleines bisschen nacharbeiten! 😜
Danach ging es weiter zum Campeggio. Und hier wurde wieder richtig schön geflogen. Super Starts, gute Bedingungen und einige richtig schöne Streckenflüge. Man merkt langsam, wie die Truppe immer sicherer wird und sich mehr zutraut. Genau dafür sind solche Tage da.
Anschließend stand eigentlich der Beppi am Südstart auf dem Programm. Aber wie das in Bassano eben so ist: Kaum ist der Plan gemacht, macht der Wind seine eigene Planung.
Der Wind kam dort ziemlich stramm von der Seite.
Also gut – dann fahren wir eben noch ein Stockwerk höher.
Panettone!
Oder wie hieß das gleichnamige italienische Weihnachtsgebäck? Egal – Hauptsache hoch! 😂
Oben angekommen war dann allerdings fast komplette Windstille angesagt. Aber dafür hatten wir traumhafte Bedingungen. Wieder wurden die Starts richtig klasse gemeistert und kurze Zeit später waren alle in der Luft.
Und diesmal durfte dann auch der Cheffe selbst mal wieder mitspielen.
Was soll ich sagen? Die sogenannte Rentnerthermik hat bestens funktioniert. Schön gemütlich nach oben, die Aussicht genießen und sich einfach mal wieder daran erfreuen, warum wir diesen ganzen Quatsch eigentlich machen.
Gut Peter hatte nach einer kleinen Unaufmerksamkeit den Landeplatz verwechselt aber hatte nach eigenen Angaben eine perfekte Punktlandung hingelegt, Er hatte sich nur gewundert das sonst keiner von der Truppe da war. Nach der Landung gab es dann natürlich für die anderen noch eine kleine Runde Lande-Aperol. Schließlich muss so ein Flugtag auch ordentlich abgeschlossen werden. 😎
Und weil Fliegen bekanntlich hungrig macht, ging es am Abend noch zur weltbesten Antica Abbazia.
Leckere Pizza, ein paar Kaltgetränke und jede Menge Geschichten über die Flüge des Tages. Natürlich wurde auch ausgiebig darüber diskutiert, wer nun wirklich in der Weinrebe gelandet ist und wer nur „etwas außerhalb des offiziellen Landeplatzes“ angekommen ist. 😂 Die Dinos für gute und weniger gute Leistungen fanden ihre Abnehmer.
So muss ein Tag in Bassano aussehen:
Fliegen, lachen, ein bisschen Abenteuer, Aperol, Pizza und eine geile Truppe!
Was will man mehr?
Bassano ist einfach immer wieder eine Reise wert. MFC ist Suppppper!






















Und weiter geht’s mit dieser wunderschönen Flugwoche!
Was soll man sagen? Das Wetter meint es einfach gut mit uns. Sonne, perfekte Temperaturen und Bedingungen, bei denen das Fliegerherz langsam anfängt, etwas höher zu schlagen. Und das trotz anwesenden Franke der sonst eher Regen anzieht. Hier hält er sich mal zurück.
Heute ging es gleich beim ersten Durchgang hoch zum Panettone.
Und unsere Truppe? Hat mal wieder richtig abgeliefert!
Perfekte Starts, lange und ganz entspannte Thermikflüge und anschließend auch noch richtig schöne Landungen. Kein großes Drama, kein Adrenalin-Kino – einfach raus, fliegen, Thermik suchen und genießen.
Man merkt inzwischen ganz deutlich, wie die Teilnehmer zu einer richtigen Gruppe zusammenwachsen. Jeder kennt langsam seine Abläufe, hilft dem anderen und vor allem: Die fliegerische Leistung wird von Tag zu Tag besser.
Da macht das Zuschauen als Cheffe natürlich richtig Spaß.
Zum zweiten Durchgang ging es dann zum Beppi.
Und auch dort?
Keine wilden Adrenalinstarts. Keine großen Geschichten. Schon fast langweilig!
Die Truppe steht mittlerweile so souverän am Start, dass man als Fluglehrer ja beinahe arbeitslos wird.
Aber genau das wollen wir sehen!
Zum Abschluss ging es dann noch einmal ganz nach oben auf den Panettone. Noch einmal abheben, noch einmal diese unglaubliche Aussicht genießen und anschließend runter zum wohl inzwischen landestypischen Lande-Aperol.
So langsam gehört der Aperol nach der Landung hier einfach genauso dazu wie der Gleitschirm.
Und dann stand natürlich noch eine wichtige Frage im Raum:
Wer bekommt heute den Dino für die besondere Leistung? ohne sich wehzutun
Ganz ehrlich – heute wird es schwierig, den Dino zu verteilen.
Wir sind wirklich stolz auf die fliegerische Entwicklung unserer Teilnehmer. Aus einzelnen Piloten wird langsam eine richtig gute Gemeinschaft – und aus vorsichtigen ersten Flügen werden immer souveränere Starts, Thermikflüge und Landungen.
Genau dafür fahren wir nach Bassano.
Gemeinsam fliegen. Gemeinsam lernen. Gemeinsam Spaß haben.
Und vor allem:
MFC – HIER GEHT’S HOCH!

























Donnerstag – Panettone zum x-ten Mal
Heute Morgen zeigt sich Italien zunächst von seiner kühlen Seite. Eine leichte Wolkendecke liegt über dem Land und oben auf den Bergen ist es noch ordentlich frisch. Trotzdem sind bereits die ersten Schirme am Himmel zu sehen. Die Frühaufsteher sind hochgelaufen und machen schon ihre ersten Abgleiter.
Das Wetterbriefing fällt heute kurz und knapp aus. Die Thermik soll laut Wetterprognose eher knappgut werden. Also heißt es: einfach mal schauen, was der Tag bringt.
Um 10 Uhr geht es auf den Berg. Zur Not wird zunächst ein gemütlicher Abgleiter daraus. Mit ausreichend Höhe lassen sich schließlich auch immer wieder Flugmanöver üben. Profis sind wir alle noch nicht – und ein bisschen Training schadet bekanntlich nie.
Welcher Startplatz angesteuert wird, weiß bei der Abfahrt niemand. Außer dem Cheffe natürlich.
Erster Stopp: Stella.
Kurz aus dem Fenster schauen, Wind checken, Bedingungen beurteilen. Es geht, aber so richtig überzeugend ist es hier noch nicht. Also weiter zum Beppi.
Wieder das gleiche Spiel: kurz halten, schauen – und feststellen, dass hier etwas mehr Wind ansteht. Perfekt zum Starten.
Unsere Flugschule weiß eben, was die Piloten brauchen, um glücklich zu sein.
Also rechter Fuß, Gas geben und weiter den Berg hinauf.
Panettone.
Zum wievielten Mal in dieser Woche ganz oben auf dem Berg? Mittlerweile dürfte das fast Rekordniveau sein.
Oben angekommen ist allerdings noch nichts mit Sonne. Es bleibt kühl, die dicken Jacken müssen zunächst anbleiben. Also erstmal beobachten.
Der Wind kommt aus West – genau in die passende Richtung. Zwischendurch dreht er immer wieder etwas auf Süd, was ebenfalls funktioniert. Der Cheffe gibt seine gewohnt knappguten Ansagen und schon geht es los.
Spätestens gegen Mittag kommt dann auch die Sonne heraus. Die letzten Piloten machen sich fertig und schon wird fleißig in der Thermik gedreht.
Wer keine Lust auf Thermikkreisen hat, fliegt gemütlich zum Landeplatz und nutzt die Höhe für ein paar Flugmanöver. Auch ein Schirmtausch steht auf dem Programm. Wenn Gewicht und Schirmbereich einigermaßen passen, kann man so etwas in einer Flugwoche schließlich durchaus einmal ausprobieren.
Die Landeeinteilungen sehen bei den meisten inzwischen richtig gut aus. Man merkt deutlich, was die vergangenen Tage gebracht haben.
Zur zweiten Runde geht es auf den Beppi.
Allerdings macht sich langsam bemerkbar, dass eine Woche intensives Fliegen ihre Spuren hinterlässt. Bei der zweiten Runde hat plötzlich nur noch die Hälfte der Piloten richtig Lust. So viel Fliegen macht eben irgendwann satt – oder müde.
Einer hat allerdings ganz offensichtlich noch lange nicht genug: Der Pilot mit dem getauschten Schirm bekommt das Grinsen an diesem Abend garantiert nicht mehr aus dem Gesicht.
Am Nachmittag wird deshalb beschlossen, es etwas ruhiger angehen zu lassen. Eine Runde Eis in Italien gehört schließlich genauso zum Urlaub wie das Fliegen.
Italien ohne Eis geht gar nicht.
Anschließend werden auch die beiden zwischenzeitlich „Verlorenen“ wieder eingesammelt und es geht noch einmal hinauf auf den Berg.
Welcher Startplatz?
Darf eigentlich gar nicht verraten werden.
P…….e.
Immer und immer wieder in dieser Woche.
Welch ein Vergnügen!
Eigentlich kann man sich eine Flugwoche kaum besser wünschen. So einen Flug von dort oben lässt man sich natürlich nicht entgehen. Und auch ein entspannter Abgleiter vom Panettone ist einfach nur knappgut.
Was macht man als Erstes, wenn man am Panettone angekommen ist?
Richtig:
Telefonieren – Herr Doktor!
Danach gibt es für alle einen nahezu windstillen Start vom Panettone. Und laut Cheffe machen das alle richtig gut.
Man merkt einfach, wie viel die Piloten in dieser Woche gelernt haben.
Wir lernen halt von den Besten.
Und genau das macht diese Flugwoche aus: Die Fluglehrer erkennen sehr genau, was jeder Einzelne kann – und vor allem, was er sich bereits zutraut. Schritt für Schritt werden die Piloten an ihre Möglichkeiten herangeführt. Genau so soll Ausbildung funktionieren.
Am frühen Abend klingt der Flugtag bei einem gemeinsamen Landegetränk aus. Dazu gesellt sich noch eine nette Bekanntschaft aus der Rhön.
Zum Abendessen trifft sich die Truppe anschließend im Garden Relais. Wie immer gibt es dort leckere italienische Spezialitäten und jede Menge Gelegenheit, den Flugtag noch einmal Revue passieren zu lassen.
Urlaub auf ganzer Linie.
Fliegen, lernen, lachen, Eis essen, gutes Essen und einfach eine richtig schöne Zeit miteinander verbringen.
Genau so muss eine MFC-Flugwoche sein.














#Freitag
Heute Morgen liegt wieder eine leichte Bewölkung über Bassano.
Beim Briefing verkündet der Chef: Heute geht es mal zum Weststartplatz – den hatten wir in dieser Woche schließlich noch nicht.
Na gut. Wenn der Chef das sagt, wird das wohl so sein. Wobei … bei den Entscheidungen des Chefs kann sich die Flugplanung ja bekanntlich auch schon mal kurzfristig ändern. Also stellen wir uns mental auf West ein und glauben ihm das erstmal.
Haha – weit gefehlt!
Auf dem Weg nach oben fahren wir doch glatt an der Abzweigung zum Weststartplatz vorbei. Der Chef möchte dann wohl doch lieber ganz nach oben.
Als wenn ich das geahnt hätte …
Panettone statt Weststart
Also geht es natürlich wieder zum Panettone. Dort steht der Wind zunächst nur ganz leicht an. Im Laufe des Tages soll er aber noch etwas zulegen.
Es dauert auch nicht lange, bis die ersten Piloten fertig vorbereitet am Start stehen. Aufziehen, anbremsen, Kontrollblick und los.
Soweit die Theorie.
Die Wirklichkeit sah dann doch ein kleines bisschen anders aus.
Und diesmal wurde dem Fluglehrer wieder ordentlich Unterhaltung geboten. Ein paar kleine Startfails waren dabei: mal ein Verhänger, mal etwas aus dem Wind gekommen und dann zur Sicherheit noch die falsche Bremse gezogen. Ein anderes Mal kam der Schirm etwas zu weit nach vorne und quittierte das Ganze mit einem kleinen Klapper.
Kurz gesagt:
Es war alles dabei, was ein Fluglehrerherz begehrt.
In der Luft selbst sind die guten Thermikquellen zu dieser frühen Stunde allerdings noch nicht so zahlreich vorhanden. Also treffen wir uns zur zweiten Runde erstmal wieder komplett am Landeplatz.
Und auch dort sollte es nicht langweilig werden.
Kreative Landetechniken
Ein Pilot kommt etwas zu hoch in den Endanflug und entscheidet sich kurzerhand für eine neue Landevariante:
Stehende Landung vor dem Baum – Schirm anschließend im Baum.
Kreativ. Aber definitiv noch ausbaufähig.
Dann gab es noch die legendäre FKF-Landung:
Fuß – Knie – F…sse.
Man könnte auch sagen:
Drei Punkte, volle Punktzahl!
Bei allem Spaß gab es aber natürlich einen richtig schönen Grund zum Feiern:
Manfred hat seine A-Schein-Prüfung bestanden!
Herzlichen Glückwunsch! Damit ist der nächste große Schritt zum selbstständigen Flieger geschafft.
Und dann kommt die Antenne
Also: Alles wieder in die Autos verfrachten und hoch auf den Berg.
Inzwischen hat sich ein deutlicher Osteinschlag entwickelt. An der Antenne zeigt der Windsack deutlich mehr Wind als noch an den vergangenen Tagen. Aber weiterhin gut startbar – man muss eben die guten Phasen erwischen.
Und dann heißt es wieder: Spaß haben!
Am Hang lässt es sich wunderbar soaren und auch der Chef kommt endlich selbst zum Fliegen. Bei der Landung gibt es allerdings den Hinweis, dass oben in der Höhe inzwischen ordentlich Gegenwind steht.
Also erstmal eine kurze Pause.
Und was macht man nach einer bestandenen A-Schein-Prüfung in Italien?
Genau:
Italienisches Eis!
Offensichtlich ist das genau der richtige Leistungsbooster. Denn danach geht es noch einmal hoch zur Antenne – und plötzlich funktionieren die Starts perfekt.
Kein Verhänger. Kein Klapper. Keine falsche Bremse.
Eis wirkt!
Nicht jeder muss fliegen
Beim nächsten Aufruf zum Oststartplatz wollen allerdings nicht mehr alle mit. Ein großer Teil der Truppe entscheidet sich lieber dafür, den Nachmittag gemütlich am Landeplatz beim Hotel ausklingen zu lassen.
Mit einem Kaltgetränk in der Hand, guter Laune und natürlich jeder Menge Spaß.
Nicht wahr, Herr Bu(ü)rgermeister?
Jemand muss bei der Truppe schließlich das Zepter in der Hand behalten.
Am Ende haben dann nur noch vier Piloten richtig Lust auf einen weiteren Flug. Also werden die vier kurzerhand rausgeschickt – und sind schon wenig später glücklich und zufrieden in der Luft.
Richtung LandeAperol geht es zum nächsten schönen Flug.
Zum Abschluss wartet noch ein leckeres Abendessen in der Abbazia auf die Truppe.
Und damit geht wieder ein herrlicher Bassano-Tag zu Ende.
Ein Tag mit allem, was zu einer echten MFC-Flugreise gehört:
Fliegen, Lernen, Lachen, kleine Abenteuer, bestandene Prüfungen, italienisches Eis, Kaltgetränke und natürlich jede Menge gute Laune.
Und morgen?
Na, ratet mal …
Wahrscheinlich wieder Panettone!
















Nun ist es leider soweit …
Die geniale Flugwoche in Bassano neigt sich dem Ende entgegen. Kaum zu glauben, wie schnell die Tage vergangen sind. Und natürlich meint es das Wetter auch am letzten Tag noch einmal richtig gut mit uns.
Also beim Briefing die entscheidende Frage:
Ja, wo geht’s hin?
Richtig …
Zum Panettone!
Man soll schließlich am letzten Tag nicht plötzlich seine Gewohnheiten ändern.
Panettone – aber heute mit ordentlich Wind
Die ersten fünf Piloten kommen noch problemlos in die Luft. Dann allerdings kommt das Veto von der Landeplatzchefin.
Der Ostwind hat inzwischen deutlich zugelegt und am Landeplatz wird klar: Jetzt müssen die Starkwindlandungen ausgepackt werden.
Gesagt, getan.
Die Landungen funktionieren – alles geht gut. Aber die Piloten, die noch oben sind, müssen nun doch etwas geduldig und teilweise auch ziemlich aggressiv zuwarten, bis sich die Windbedingungen wieder etwas beruhigen.
Und genau hier zeigt sich einmal mehr:
Manchmal ist es Gold wert, einen richtig guten Fluglehrer am Landeplatz stehen zu haben.
Mit etwas Geduld, den richtigen Ansagen und dem passenden Timing kommen nach und nach alle sicher herunter.
Und sobald der Wind wieder etwas nachlässt, geht es natürlich weiter. Schließlich ist es der letzte Flugtag – da soll möglichst jede Flugminute genutzt werden.
Nach einiger Zeit sind alle wieder in der Luft und können noch einmal einen richtig schönen Flug genießen.
Die letzte Runde
Für die Abschlussrunde geht es natürlich noch einmal zu unserem Lieblingsstartplatz.
Und jetzt passt einfach alles.
Sanfte Thermik, angenehme Bedingungen und lange, entspannte Flüge. Genau so, wie man sich einen letzten Flugtag in Bassano wünscht.
Auch für Michael wird es noch einmal besonders: Der B-Schein-Flug ist geschafft!
Herzlichen Glückwunsch!
Und dann wäre da noch André – unser Flugheld der Woche.
Bei der Hangstarteinweisung hat er für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt und hält mit insgesamt 560 Kilometern geflogener Strecke bei 202 Xc Kilometern und 15,6 Stunden Flugzeit einen ganz besonderen Wochenrekord.
Ob da wohl jemand in Zukunft noch einmal nachlegen möchte?
Eine Woche voller Flieger-Momente
Was bleibt, ist eine Woche mit wirklich Top-Bedingungen.
Starke Flüge, lange Thermikflüge, jede Menge Höhenmeter und vor allem ganz viel persönliche Entwicklung. Die Teilnehmer haben sich von Flug zu Flug weiterentwickelt, neue Erfahrungen gesammelt und sind teilweise weit über das hinausgewachsen, was zu Beginn der Woche noch möglich schien.
Und genau dafür sind solche Flugreisen da:
Fliegen, ausprobieren, lernen, gemeinsam lachen – und am Ende ein Stück besser nach Hause fahren, als man gekommen ist.
Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserer gesamten Truppe für das entgegengebrachte Vertrauen, die vielen schönen gemeinsamen Flugstunden und diese fantastische Woche.
Es war uns eine riesige Freude mit euch!
Morgen heißt es leider wieder: Autos packen, Abschied nehmen und zurück nach Hause.
Bassano lässt man dabei natürlich nur sehr ungern hinter sich.
Aber eines ist sicher:
Nach der Flugreise ist vor der Flugreise.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste gemeinsame Abenteuer mit euch.
Ciao Bassano – bis zum nächsten Mal!









