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Slowenien April 2025
29. April 2025 · MFC Team
Sonntag
Bei dieser Reise wird am Sonntagmorgen mal etwas eher gestartet. Zumindest für das Frauenfahrzeug. Um 7.10 Uhr heißt es reddy to go bzw. abfahrbereit für die Cheffin und eine Begleitperson. Bei dieser Reise ins gelobte Land nach Slowenien muss der Amarok vom Flugplatz auch mit. Das lassen sich die Ladys natürlich nicht nehmen, ihn runter zu bringen – Tolmin wartet auf uns. Das Touri-Wetter sagte vorher: es soll ganz gut werden, zumindest soll die Sonne lachen und die Temperaturen auch stimmen. Die Feinheiten, Windgeschwindigkeiten und -richtungen werden eh erst vor Ort genauer angesehen.
Das Navi sagt uns eine Ankunftszeit gegen 17.30 Uhr voraus. Dann hoffen wir mal, das nicht zu viele und zu lange Staus sind.
Das erste Drittel der Strecke kommen wir sehr gut voran. Die Zeit rennt dahin, fast wie im Flug! Und wenn Ladys so Frauengespräche ganz unter sich führen, kann man doch glatt mal verpassen an einem Autobahnkreuz auf eine andere Autobahn abzubiegen. Egal, fahren wir halt geradeaus weiter Richtung Süden, hier kommen wir auch zum Ziel. Und das schöne an der Sache: es hätte noch nicht mal jemand gemerkt, wenn ich es hier nicht schreiben würde.
Hinter Nürnberg wird eine ganz kurze Pause eingelegt zum tanken und natürlich brauchen wir auch mal zum Essen.
Da wir bisher super gut voran kommen, bleibt auch kurz Zeit um aufs Handy zu schauen. Was sehen unsere Augen dort? Den Livestandort eines guten Freundes, der leider bei dieser Reise nicht dabei ist. Will uns der Wetterzerstörer aus Franken etwa kurz besuchen? Aber er ist dann doch noch ein ganzes Stück weg. Solange können wir nicht mehr warten und beschließen weiter zu fahren. Dann auf der Bahn, uiii, so weit ist er gar nicht mehr weg. Also …… nächste kleine Rastgelegenheit und raus, kurz telefonieren und warten. Schnell wird uns klar, nun ist er an uns vorbei gefahren. Wieder kurz telefoniert und den nächsten Rastplatz ausgemacht. Und siehe da, nun hat es geklappt. Einfach nur schön, wenn man Freunde mal so ganz spontan treffen kann! Solange unser Wetter heile bleibt, IMMER wieder gerne.
Doch schon bald müssen wir weiter.
Auch um München rum ist wenig Verkehr. Somit kommen wir bis hierhin gut voran.
Am Chiemsee gibt es dann 2 Baustellen, wo es von Drei- auf Einspurig wird. Der Verkehr staut sich natürlich etwas, aber zumindest rollt es immer langsam weiter.
Somit ist auch das ganz schnell Geschichte und wir kommen wieder gut voran. Auf ch das letzte Drittel der Strecke ist dann wieder ohne nennenswerte Probleme zu schaffen.
Also wir gehen 18.30 Uhr in der Pension Kobala ankommen, werden wir wie immer sehr nett und herzlich von Renata empfangen. Auch einige Selbstfahrer sind schon da und die Freude, sich hier in Slowenien wiederzusehen ist groß. Das verspricht eine tolle und lustige Truppe zu werden.
Mit tollen Gesprächen und einem kühlen Getränk am Pool lässt sich auch die Zeit bis zur Ankunft vom Cheffe und dem Rest der Truppe prima überbrücken. Die sind nämlich erst um ca 20.15 Uhr dort eingeflogen.
Zu Abend wurde dann in der Pension gegessen und es gab sogar noch eine kleine Überraschung für unser Geburtstagskind.
Schauen wir mal, wie das Wetter morgen wird?
Sprüche des Tages
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Alte Hasen treffen auf neue Gesichter
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Frauengespräche unter sich.
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Ich weiß genau, wie das geht, ich hab YouTube Videos gesehen.

Montag
Morgens um 7 Uhr treffen sich schon die ersten Flugwilligen auf der tollen Terrasse zum Kaffee. Der Honighügel liegt noch im Schatten, aber die gegenüberliegenden Berge glänzen schon in der Sonne. So ein schöner Anblick. Muss man mal vor Ort gesehen haben, lässt sich mit Worten kaum beschreiben!
Nachdem alle gut und ausreichend gefrühstückt haben, folgt wie immer der Blick ins Wetter. Schnell wird aber klar, die Druckdifferenz zwischen Meran und Triest ist zu groß, die Bora ist noch drin. Das belegen auch die die angezeigten Windwerte an den einzelnen Startplätzen. Mit 7-10 m/s ist das eindeutig zu viel für uns Gleitschirmflieger! Wird heute nichts in Slowenien. Schade! Was machen wir denn da? Wer die Flugschule unseres Vertrauens kennt, der weiß was nun kommt! Einfach den Tag in Slowenien mit anderen Dingen zu verbringen geht nicht. Besonders nicht dann, wenn es weiter westlich auf dem Erdball eventuell geht mit dem fliegen.
Lange Rede, kurzer Sinn – alle rein in die Autos und ab nach Meduno. Schaut ganz gut aus dort.
Während der Fahrt fällt mir auf:
In Slowenien sind die Flüsse so klar, das du während der Autofahrt durch die Berge, die Fische im Wasser sehen kannst.
Diese satte Grün an den Bäumen, so ganz unterschiedliche Farben. Aber sehr intensiv. Irgendwie viel schöner, wie in der Heimat. Oder nimmt man das durch den Urlaub nur ganz anders wahr?
Gute zwei Stunden Autofahrt später wird uns klar, es fliegt heute in Meduno. Schirme sind am Himmel zu sehen.
Kurze Besprechung am Landeplatz und ab auf den Berg. Wir sind zum Fliegen hier. Oben angekommen müssen wir erstmal den Wind auf uns wirken lassen. Sind manchmal gute Böen dabei, aber auch Phasen mit deutlich weniger Wind. Muss man diese Phasen halt abpassen und ausnutzen. Alle kommen gut raus und können toll fliegen. Sogar Toplanden kann geübt werden. Die Ladys hatten sich aber schon vorher entschlossen noch bis zum Nachmittag zu warten und dann erst zu starten. Irgendwie kann man da oben total die Zeit vergessen. Schwups ist es 17.30 Uhr und wir wollten doch auch noch mal fliegen. An diesem Tag sind dann tatsächlich alle in die Luft gekommen, manche sogar zweimal.
Magic Meduno halt.
Hier und da hat es sicherlich mal einen Startabbruch geben müssen, aber alles Safe und super sicher gemacht. Ok, eine „Toplandung“ (ich bin nicht sicher, ob das wirklich eine sein sollte) so nicht so hübsch aus, dafür war aber die große „Tafel“ am Startplatz schick verhüllt! Die Farben haben da super gut dran gepasst. Oder wollte der Pilot „Werbung“ machen? Wir wissen es nicht so genau. War halt einfach ein kleines Missgeschick!
Auf dem Weg zurück nach Slowenien wird das Abendessen in einer Pizzeria auf halber Strecke eingenommen.
Sprüche des Tages
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Beamer geht nicht – Cheffe hat den falschen Knopf gedrückt (war ihm aber noch aufgefallen) ….. verspätet das Breefing angefangen!! Einmal mit Profis arbeiten
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Sorry für das Schniefen, ich hab nur Heuschnupfen – Ach! Mach dir keinen Kopf, wir haben schon ganz andere Leute überlebt.

Dienstag
Dienstag
Man muss hier in Slowenien einfach um 7.00 Uhr mit einem Kaffee – noch vor dem eigentlichen Frühstück – auf der Terrasse sitzen und die Ruhe genießen.
Nach dem Frühstück folgt das tägliche Wetterbreefing. Noch etwas Wind hier in der Gegend, könnte aber gehen. Das entscheiden wir (oder der Cheffe) dann einfach oben am Startplatz.
Da wir die Pension ganz für uns alleine haben, klappt das Morgens auch prima mit der Videoanalyse der Starts vom Vortag. Im Grunde war die Teamleitung aber doch recht zufrieden mit uns – obwohl es Phasenweise in Meduno ja gar nicht so einfach zu starten war!
Nun kommen wir auch schon zur Dinoverleihung für die Beste Leistung des Tages, OHNE sich weh zu tun! And the Winner is…….. schnell ausgemacht auf jeden Fall: Es wird der am Startplatz falsch geparkte Schirm.
Der Dino für die guten Leistungen geht heute an den Verfasser dieser Zeilen.
Und schon sitzen wir in den Autos und fahren hoch zum Startplatz oberhalb der Pension.
Ich beneide den Hund ja etwas, so einen schönen Platz hätte ich für die Auffahrt auch gerne gehabt.
Oben angekommen gibt es natürlich eine Startplatzeinweisung für Alle die noch nicht hier waren, für die die nichts mehr wissen oder die Hälfte vergessen haben und natürlich auch für die, die sich eh nie was merken können.
Und dann geht es auch schon gleich los, fertig machen und raus. Der Wind kommt gut aus Ost. Die ersten schnellen Piloten, die es kaum abwarten können zu fliegen, liegen in Rekordzeit ausgebreitet am Start. 6-7 Piloten kommen super gut raus und können auch gleich mit der Thermik gut aufdrehen. Es braucht nicht viele Kreise und der Startplatz ist deutlich überhöht. Kurzerhand werden sie von Sven angewiesen auf Strecke zu gehen. Angriff!!
Dann werden die Wartezeiten am Start deutlich länger. Mal kommt der Wind von Ost, mal von West, mal von Süd und auch mal von Nord. Geduld ist gefragt. Manch einer hat dann schon den einen oder anderen Startversuch gebraucht! Lag der Rekord bei Sieben, Acht oder Neun?? Wir wissen es nicht mehr so genau, irgendwann wurde aus Respekt nicht mehr mitgezählt.
Bis zum Nachmittag hat es dann aber schon gedauert bis alle Flieger in der Luft waren.
Es sind an diesem Tag beachtliche Strecken zusammengekommen. Bis zum Stol und auch gut wieder zurück nach Kobarid. Erwähnenswert ist auch, das dabei 2 B-Schein Flüge geschafft worden sind. Ganz herzlichen Glückwunsch von uns Allen an dieser Stelle! Das habt ihr prima gemacht.
Die Landetechnik wurde auch verfeinert. Wer schafft schon im Moment des aufsetzen eine komplette Rolle vorwärts um dann wieder auf den Füßen zu stehen?? Geht, kann man machen. Wurde uns eindrucksvoll bewiesen. Der treibende Punkt in dieser Angelegenheit war die Cheffin, die gesagt hat: Los – mach was. Wurde auch direkt ausgeführt, ob das so richtig war, wer weiß das schon. Lustig war es aber.
Am späteren Nachmittag ging es dann nochmals auf den Kobala und nun gab es die Ansage vom Cheffe – Treffpunkt Camp Gabrje an der Soca zum Landebier. Die meisten der Teilnehmer konnten dem Wunsch vom Meister nachkommen und der Rest wurde halt einfach irgendwo im Tal eingesammelt.
Es ist immer wieder super schön, dort den Abschluss des Tages zu haben. Lustig und mit tollen Gesprächen.
Zum Abendessen ginge es dann zurück zur Pension, wo Renata und Team schon auf uns gewartet haben.
Der Dino fur die hervorragende Leistung geht an diesem Tag an einen Piloten, dessen Entwicklung die letzten Jahre deutlich vorangeschritten ist. Immer und immer wieder üben auf der Wiese zahlt sich halt aus! Auch im etwas fortgeschritten Alter. Einfach immer dran bleiben. Ich bin fasziniert von deinem Willen und deiner Leistung. Weiter machen!
Der zweite Dino, für besondere Leistungen ohne sich weh zu tun, ging natürlich an den perfekten Purzelbaum bei der Landung.
Sprüche des Tages
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Bestimmung der Windrichtung: V war nochmal in Slowenien?? Von vorne!!
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Stundenlanges warten am Startplatz auf passende Windbedingungen – wenn wir beim Arzt wären, würde man schon meckern.
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Mach mal die Beine zusammen im Flug! Nicht, das sich noch die Eier erkälten.
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Soviel Sport machst du ja auch nicht!?! Das war eine Frage an den Chef.
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Wann gibt es Abendessen heute? 20 Uhr! Reicht es noch für eine Dusche? Neeee! Stinkeessen!
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Eine Nussecke mit Bums – das ist nun ne Schnapsecke

Mittwoch
Mittwoch
Der Tag heute beginnt wie immer sehr entspannt. Erst einen Kaffee auf der überdachten Terrasse der Pension, bevor es dann ans eigentliche leckere Frühstück geht.
Natürlich gibt es auch das morgendliche ausführliche Breefing und die Videoanalyse von den gestrigen Starts gleich hinterher. Klar gibt es noch das Eine oder Andere zu besprechen, perfekt sind wir ja noch lange nicht. Wir sind ja nicht nur im Urlaub hier, wir wollen und müssen uns stetig weiterbilden! Und nur so kann das funktionieren, wenn man sich selber ständig reflektiert und reflektieren lässt.
Wettertechnisch lacht heute den ganzen Tag die Sonne vom Himmel! Und der Wind? Naja, kann über Mittag in der Höhe mehr sein, sollte zum Nachmittag aber deutlich besser fliegbar werden.
Wir entscheiden uns hier auf den Kobala zu fahren und einfach erstmal zu schauen. Sollte es zum Fliegen gehen, sind wir wenigstens vor Ort.
Am Startplatz sieht der Wind ganz moderat aus. Immer mal wieder in kurzen Böen auffrischend, aber wie ist es draußen?? Es fehlen eindeutig „Dummys“ am Himmel. Es dauert nicht lange und wir können den ersten Start beobachten und somit auch die Aktivitäten in der Luft außerhalb des Startbereiches.
Wir entscheiden uns eindeutig dafür noch am Boden zu bleiben und zu warten – zu viel Bewegung steckt einfach drin.
Bleibt also genug Zeit für uns zu fachsimpeln und Sprüche zu klopfen! (Siehe unten!! Ich kam mit notieren gar nicht so schnell nach!)
Ein ganz sportlicher junger Mann ist während unserer Wartezeit hoch zum Gipfelkreuz gegangen (wenn man zu viel Energie hat, dann geht das schon). Pünktlich zum Fliegen war er aber wieder bei uns.
Auf dem Berg rumzugammeln kann entspannend sein. So ruhig und total Gedankenfrei schaut man einfach in die Ferne, liegt in der Sonne, macht ein Nickerchen. In dieser Stille da oben ist er plötzlich wieder da! Ich kann ihn eindeutig hören. In einer vorherigen Reise habe ich schon einmal über ihn geschrieben: der Kuckuck. Auf der gegenüberliegenden Seite am Berg sitzt er. Leider zu weit um auf die Suche nach ihm zu gehen. Schade, aber ich bin mir sicher, das er im nächsten Jahr auch wieder da ist.
Am Nachmittag war es zwar immer noch anspruchsvoll, aber deutlich besser, sodass die ersten sich fertig machen konnten um auf Strecke zu gehen. Zack, innerhalb kurzer Zeit war man auf 2300 Meter. (Dino für hervorragende Leistungen – Glückwunsch an dieser Stelle! Super gemacht)
Je weiter es zum Abend hingeht, desto ruhiger wird es in der Luft. Nun trauen sich auch die weniger geübten in die Luft zu kommen. Gut, manch einer braucht halt mehr wie einen Startversuch und nimmt dafür gerne den Dino entgegen. Es kann nur besser werden. Schließlich kann der Cheffe froh sein, das er die vielen Startversuche überlebt hat und nicht zu Boden geboxt wurde.
Auch jetzt kann man in deutlich ruhiger Thermik noch gut etwas aufdrehen und Spaß beim fliegen haben.
Für machen gibt es tatsächlich noch einen zweiten Flug am Abend. Ziel ist wie gestern auch das Camp Gabrje zu erreichen. Wegen dem Landebier und so!!
Einfach schön, diese gelöste Stimmung dort. Quatschten, blödeln, T-Shirts kaufen und dumme Sprüche machen.
Abendessen ist heute wieder in der Pension. Es war einfach nur lecker und wer nicht satt geworden ist, hat selber schuld! Mehr wie reichlich.
Nach dem Essen auf der Terrasse gibt es noch die für diese Flugschule typische Analyse der Startvideos.
Da der Tag heute so schön warm war, lädt doch eigentlich der Pool ein. Ne, viel zu kalt! Das Jacuzzi ist da deutlich wärmer und man kann da prima relaxen und entspannen. Wurde gleich getestet und für absolut gut befunden. So kann man den Tag ausklingen lassen und zu Bett gehen.
Sprüche des Tages
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Wie lange dauert es bei Ostwind nach Meduno zu fliegen?? Bei Ostwind natürlich deutlich schneller wie bei Westwind
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Das ist das schlimmste, was so einem Transporter passieren kann – in einer Flugschule zu landen.
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Das ist ein Auto, da kannst ein Pferd drin Tod reiten!!
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Komm leg dich mal in die Blumen, so wie Gott dich schuf. Ach, mach uns mal die Sonnenuhr!! Oh, ER hat noch Winterzeit.
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Ach, ich bin doch schon alt!! Man muss halt einfach mal öfter in den Ausweis schauen!!
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Ich hätte jetzt Bock auf einen schönen Cappuccino – wie komisch du Bier aussprichst, Junge!

Donnerstag
Dieser Tag beginnt genauso freundlich und sonnig, wie die letzten auch! Ist aber auch kein Wunder, so habe ich das ja auch gebastelt und gebucht. Nur für mich, Sonne pur!! Und ich bin echt froh, das mich so viele nette und tolle Menschen dabei begleiten.
Der Cheffe ist sich heute Morgen noch nicht ganz so sicher, wo wir fliegen sollen.
Hier geht es wohl bis zum Mittag/Nachmittag ganz gut. Dann kann es evtl. mal einen kleinen Schauer geben. Also gleich zum Lijak fahren? Wir entscheiden uns dafür erst einmal hier zu bleiben um vor Ort zu fliegen. Wegfahren kann man ja immer noch.
Schon beim Breefing gibt der Cheffe uns etwas mit auf den Weg: Ich wünsche mir heute von euch ein MFC-Flottenfliegen! Heißt, alle fertig machen, zügig hintereinander raus, aufdrehen und GEMEINSAM auf Strecke gehen!
Ohoh, da hast du aber sehr hohe Ansprüche an uns. Aber wir werden unser Bestes geben, um dir deinen Wunsch zu erfüllen.
Oben am Startplatz vom Kobala ist heute Morgen schon etwas mehr los wie gestern. Es wird bestimmt voll heute, auch hier ist Feiertag und wie es scheint, will natürlich jeder fliegen.
Auch der Chef möchte heute bei der Flotte mitfliegen und uns zeigen, wie man eine Thermik so richtig zentriert um sich dann Stück für Stück nach oben zu arbeiten.
Hoffen wir doch sehr, das sein Plan aufgeht, denn ….. meistens kommt es anders wie man denkt.
Schnell haben sich alle fertig gemacht und ein Pilot nach dem nächsten verlässt den Startplatz. Eine Traube von Gleitschirmen versammelt sich am Hang. Manch einer höher, manch einer niedriger. Doch halt stop, was ist das! Ein Schirm ist besonders niedrig. Vom Startplatz aus ist gerade noch ein Zipfel von der Eintrittskante zu sehen. Welche Farben dieser Schirm hat – ich schweige besser, sonst bekommt ich Reiseverbot! Aber da er ja ein Meister im fliegen ist, was auch niemand anzweifelt, wird er sich da unten schon noch wieder ausgraben. Es dauert auch nicht ganz so lange und schon ist er wieder oben am Himmel zu sehen. Bis zum Camp Gabrje hat es dann gereicht und von dort aus musste es dann mit dem ortsansässigen Shuttle wieder auf den Berg gehen, das große neue Auto stand ja noch da oben. Von uns Ladys wollte das niemand runter fahren! Einfach zu riesig.
Manch ein Pilot brauchte an diesem Tag nur einen Flug zu machen, danach war genug Airtime zusammengekommen. Die Auswertungen der Varios haben enorme Leitungen angezeigt. Besser kann es fast nicht sein, auf so einer Reise. Einmal vom Kobala zum Stol und auch ganz wieder zurück! Zwischendurch noch mal hier und da hin einen Abstecher gemacht. Der Pilot hätte am Ende auch wieder auf dem Kobala einlanden können, es fehlte aber der Antrieb nach der Flugzeit. Den Applaus und die Anerkennung hat er über unseren Köpfen aber vernommen. Selbst der Chef war beeindruckt.
Bestzeit: 4 Stunden 19 Minuten.
Aber auf ch etliche andere Piloten konnten tolle Leistungen erbringen, Wahnsinn was an diesem tollen Tag so alles möglich war. Glückwunsch an die Streckenkämpfer.
Wer noch Lust hatte, konnte am späten Nachmittag noch mal einen Flug bis zum Camp machen, damit wir dort gemeinsam das Landebier zu uns nehmen.
Gegen 18 Uhr waren wir an diesem Tag wieder bei Renata in der Pension. Da noch Zeit bis zum Abendessen war, mussten wir bei diesem Sonnenschein nicht lange überlegen, was wir noch machen. Cheffe und Cefin waren die Ersten, die im Jacuzzi gesessen haben. Und alsbald war das Ding wegen Überfüllung geschlossen.
Besonderen Spaß in dem Ding hatten aber zu späterer Stunde die Damen. Was haben wir gelacht! Traumhaft.
Dino für besonders gute Leistungen: Kobala – Stol – Kobala (mit Umwegen über die Gipfel)
Dino für besondere Leisungen ohne sich weh zu tun: Hangkratzer unterhalb vom Startplatz – obwohl man doch oben fliegen wollte. (Ich bin gespannt, ob der Cheffe irgendwann wieder mit mir spricht) …… lasst euch gesagt sein, es gibt Beweise davon (Suchbild)!
Sprüche des Tages (heute deutlich weniger, da viel mehr geflogen):
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Mach aber heute den Schirm dran, bevor du losrennst.
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Furzipups – der Aufwindtrottel

Freitag
Heute Morgen strahlt wieder die Sonne mit vollen Kräften vom Himmel. Auch heute wird ein super guter Tag. Kann man eigentlich soviel Glück haben im Urlaub? Fast kommt es einem so vor, als wenn der MFC seine Reisen extra zu den Terminen legt, wo die Sonne durchgehend scheint. So war es ja vor 4 Wochen in Bassano auch schon! Terminplanung könnt ihr.
Nach dem Frühstück haben wir heute die Wahl, wo wir hin wollen. Irgendwie scheint fast jeder Startplatz zu gehen. Fast alle möchten heute gerne zum Lijak, mal was anderes sehen. Das Team findet die Idee auch super gut und schon bald sitzen alle abfahrbereit im Auto. Die Stunde Fahrt nehmen wir doch gerne in Kauf.
Auf dem Weg dorthin bleibt genügend Zeit, um den Blog vom gestrigen Tag zu schreiben. Irgendwie rennen mir die Tage aus den Fingern.
Während der Fahrt hat ein Pilot über seine bisher gesammelten Flüge erzählt – musste ich gleich notieren: 7 Flüge, 8,8 Stunden Airtime und 109km. Wow kann ich da nur sagen.
Am Lijak angekommen gibt es natürlich erst einmal eine ordentliche Landeplatzbesprechung, schließlich sind Piloten unter uns, die noch nicht hier geflogen sind. Und wer alles vergessen hat vom letzten Mal, der darf natürlich auch gerne zuhören.
Und dann geht es auch schon rauf auf den Berg. Oben auch nochmal eine Besprechung und dann heißt es auch schon fertig machen, noch ist es ruhig draußen in der Luft. Wind am Start ist auch super ok. Auf geht’s, geht fliegen!!
Es dauert auch nicht lange und die ersten Piloten sind am Hang und soaren. Aber auch weiter draußen sind gute Thermiken zu finden. Es fliegt richtig gut heute hier. Immer wieder kann man sich überall prima hocharbeiten.
Voll wird es aber bei dem Wetter heute auch am Hang. Hangflugregeln sind da ganz wichtig!! Wer am Vormittag nicht ganz solange geflogen ist, wird gerne ein 2. Mal hinauf gebracht. Und manch einer fliegt halt einfach den GANZEN Tag! Solange, bis die Order über Funk kommt: MFC – Piloten bitte landen, wir müssen bald zum Essen aufbrechen.
Leider erreicht uns aber auch noch ein weiterer Funkspruch: Ich bin im Baum gelandet, bin unversehrt, stehe gleich am Boden!
Oh nein, wie konnte das denn passieren? Klären wir bestimmt später. Erst einmal muss der Pilot gefunden und geborgen werden. Da die Cheffin auch gerade am fliegen war, macht sie sich natürlich gleich an der Hangkante entlang auf die Suche nach dem Schirm. Oben aus der Luft sieht man das meist recht gut. Hat etwas gedauert die Suchaktion, aber wir haben ihn gefunden. Am Boden sind gleich ein paar Männer mit dem Geländewagen los, um zu sehen, ob sie den Piloten dort rausbekommen. Bei Ankunft war der Pilot schon unversehrt und heile am Boden, nur der Schirm noch nicht. Das wird so, mit den blossen Händen, nichts. Wieder benötigen wir andere Dinge. 2 Baumsägen haben einen guten Dienst verbracht.
Als der Schirm dann aus dem Baum geborgen war, wurde schnell festgestellt, das der nicht mehr zu gebrauchen sein wird. Im Moment zumindest nicht. Alles rein ins Auto und ab nach Tolmin zum Abendessen. Die anderen beiden Autos waren schon Richtung Tolmin unterwegs. Fehlte noch der Geländewagen mit seinen Insassen!
Genug Action für heute, das muss reichen! Da haben die Jungs von „Rettungstrupp“ aber ihre Rechnung ohne den „Amarok“ gemacht. Reingesetzt, Schlüssel rumgedreht, und gedreht und gedreht und …… Zündschloss wohl defekt. Der Wagen lässt sich nicht mehr starten. Und nun? Niemand hat so richtig einen Plan! Jeder telefoniert mit jedem und auch vor Ort werden sämtliche Lösungsansätze durchgegangen. Irgendwann, nach so manchem Startversuch, lässt sich mit dem Schlüssel wie gewohnt starten. Alle schnell rein ins Auto und ab nach Tolmin zum Essen. Bloß den Wagen die 1 Stunde Fahrt nicht ausmachen! Letztlich kommen alle gut und sicher an und das ist doch die Hauptsache. Hungrig waren wir alle nach so einem Tag! Heute ein super Lokal direkt an der smaragdgrünen Soca. MFC ein einzigartiges Abenteuer.

Samstag
Irgendwie will niemand so recht wahr haben, das heute schon unser letzter gemeinsamer Tag hier ist. Wie im FLUG ist die Woche hier in Slowenien vergangen.
Heute Morgen lacht die Sonne noch nicht ganz so vom Himmel, etwas bedeckt ist es. Stellt sich also die Frage, was und vor allem wo geht es zum fliegen. Aber dafür ist ja unser tägliches Breefing da, um das rauszufinden.
Heute wird der Wind in der Höhe unser Problem sein. Wir entscheiden uns dafür, einfach hier vor Ort zu bleiben. Am Lijak geht es bestimmt auch sehr gut zum Fliegen, aber nee die Gruppe hatte sich entschieden im schönen Socatal die Woche ausklingen zu lassen. Sollte es dann irgendwann zu stark werden, kommt halt das Glasbiergeschäft am Camp, direkt an der Soca zum Einsatz. Irgendwie auch eine super Vorstellung, diese grandiose Woche mit einem Abgleiter, Landebier und einer Abkühlung in der Soca zu beenden.
Oben angekommen wird geschaut und festgestellt, dass der Startwind ganz gut ist. Also, schnell fertig gemacht und raus mit euch!! Habt noch einmal einen tollen Flug, auch wenn thermisch zu dem Zeitpunkt nicht wirklich was zu erwarten ist. Ich denke, das ist uns in dem Moment egal – einmal noch das tolle und beeindruckende Tal von oben sehen. Noch einmal diese wunderschöne Landschaft aufsaugen und im Herzen mitnehmen. Schließlich muss das bei vielen bis zum nächsten Jahr reichen. Also im Sturzflug zum Landebier.
Es gibt natürlich Piloten, die möchten gerne noch einmal rauf auf den Berg um evtl. einen 2. Flug zu machen. Doch leider müssen sie oben dann feststellen, das der Wind doch deutlich mehr geworden ist und hier mit Sicherheit keiner mehr auslegt. Irgendwie schade, aber es soll dann auch einfach gut sein für die Woche! Wir hatten so ein verdammt gutes Wetter mit so viel Flugausbeute. Wir haben Piloten dabei, die waren zusammengerechnet fast 20 Stunden in der Luft (JEDER – nicht zusammengerechnet!)
Ein Wahnsinn! Das muss man erstmal schaffen – MFC ist …… voll o.k. (möchte der Chef hören). … oder halt supa.
Den absoluten Abschluss bieten uns heute der Pool und das Jacuzzi. Die Sonne strahlt noch einmal von oben, so kam man sich gut abkühlen. Es wird geblödelt, gelacht, nassgespritzt und selbstverständlich auch gefachsimpelt!! Es ist so unbeschwert, über sich selber und andere zu lachen. Das macht den Kopf frei.
Danke ans Team, was uns diese tolle Reise möglich gemacht hat. Was immer wieder mit Rat und Tat zur Seite stand, Mut zugesprochen hat, organisiert und reserviert hat, und noch SOO viel mehr.
Slowenien ist immer eine Reise wert, wie man an unserer Woche sehen kann! Natürlich kann man das Wetter niemals vorher sagen, aber wenn Engel reisen …… ☀️ ☀️☀️
Sprüche des Tages
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Sven, wann ist morgen Abfahrt? Können wir nicht mal 6 Uhr frühstücken, 7 Uhr Abfahrt? – Ich hätte eher gesagt 6 Uhr Abfahrt ohne Frühstück! – was hast du denn geraucht??
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Also, Flussabwärts gibt es gleich nur noch tote Fische. (Mit den Füßen in der Soca)
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Bernhard und Bianca, das ist auch ein cooles Trio!! Die drei mag ich.
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Auf jetzt mein dicker Freund!!
Wir bedanken uns bei Pia für die schönen Worte und für das entgegengebrachte Vertrauen und freuen uns auf die nächste Flugreise mit euch.
MFC deine Flugschule

