Sicherheitstraining am Idrosee / Italien

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Sicherheitstraining am Idrosee / Italien

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08. August 2025 · MFC Team

Anreise

Bei dieser Anreise sind etliche Teilnehmer schon einen Tag vorher gestartet. Das lag daran, das wir dieses Mal auf dem Campingplatz, direkt am Idrosee gelegen, unser Quartier aufgeschlagen haben. Es ist einfach die beste Entscheidung hier zu Camping zu machen. Egal ob mit dem Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt. Kurze Wege sind bei einer so anspruchsvollen Woche doch von Vorteil.

Der eigentlich Shuttle vom Chef aus Höxter wird aber dennoch benötigt. Da es aber nur 3 Mitfahrer sind, werden die schon zu um 7 Uhr bestellt. Pünktlich geht es dann auch los. Eigentlich ist das dann auch ein gutes Durchkommen. Ab und an mal etwas mehr Verkehr auf den Straßen und es geht etwas langsamer voran, aber gegen 19.00 Uhr treffen dann auch die Letzten hier ein. Schnell werden noch die Zelte aufgebaut und eingerichtet. Mit gemeinsamer Power geht das aber ganz fix. Um 20.00 Uhr sitzen wir dann alle gemeinsam beim Abendessen im Restaurant am Idrosee. Die Stimmung ist super locker – die meisten Teilnehmer kennen sich schon sehr gut. Alle sind super gespannt auf die nächsten Tage.

Montag

Heute wird erstmal relaxed geflogen, damit alle das Gebiet rund um dem See kennenlernen. Dafür treffen wer uns am Vormittag bereits im Schulungsraum. Funkgeräte und Schwimmwesten müssen ausgegeben werden. Ohne geht hier gar nichts. Die sind Pflicht und das ist auch gut so.

Schnell kann man sich so über dem See doch mal mit der Höhe verschätzen. Von daher kann eine Weste niemals schaden.

Angrenzend hat gleich erst einmal die K-Probe stattgefunden. Die Rettung MUSS ohne Probleme aus dem Gurtzeug gezogen werden können! Ohne wenn und aber! Ebenfalls Pflicht! Kann auch niemals schaden, die Rettung mal auf dem Trockenen zu ziehen.

Danach geht es rüber zum Landeplatz, damit wir den und seine Eigenheiten auch genau besprechen können.

Und dann geht es auch schon hoch auf den Berg zum ersten Genussvollen Flug. Schon sehr abenteuerlich die Fahrt hier hoch – und sehr eng. Aber der Cheffe meistert das perfekt mit seinem schicken neuen Auto. Viel größer darf es aber nicht mehr werden. Findet er selber aber auch.

Startplatzbesprechung und dann kann auch schon geflogen werden. Alle kommen gut raus. Auf geht es Richtung See. Ein traumhafter Anblick, wenn man mit seinem Schirm so mittig über dem See fliegt. Und ab morgen werden hier reichlich Manöver geflogen.

Die Landungen sind auch alle super und ohne besondere Vorkommnisse.

Danach geht es gleich wieder in den Schulungsraum. Es werden auch die ersten Manöver für den folgenden Tag besprochen. Auf dem Plan stehen zur Besprechung erst einmal die Basics: Ohren Anlegen – das wird auf jeden Fall gebraucht, denn das ist das Zeichen für unseren Trainer im Boot, das das Manöver vorerst bitte nicht geflogen wird, sondern ein anderes. Schließlich wird hier am See ganz genau und explizit auf das Können und den Entwicklungsstand eines jeden einzelnen Piloten aktivisch geachtet und auch eingegangen! Jeder wird ganz genau dort abgeholt und mitgenommen wo er ist – zum Anfang nicht mehr und nicht weniger! Langsam an die einzelnen Dinge herantasten.

Desweiteren werden noch Rollen, Nicken, einseiter Klapper – ungehalten und gehalten, sowie der Frontklapper besprochen. Für die weiter fortgeschrittenen kommen noch weitere Dinge wie die Steilspirale und Anderes hinzu. Da raucht am Ende so manchem aber ganz gehörig der Kopf – wie ging doch gleich nochmal Ohren anlegen?

Ganz kurze Pause und dann geht es auch schon bald zum Abendessen, den Tag ausklingen lassen.

Dienstag

Da bei den Auffahrten nicht immer alle Teilnehmer gleichzeitig in den Bis passen, wird in 2 Gruppen aufgeteilt. Für Gruppe 1 heißt es an diesem Morgen bereits um 7.00 Uhr Abfahrt zum Startplatz. Gruppe 2 darf sich noch etwas Zeit lassen, da wird die Abfahrt für 7.45 Uhr festgelegt. Passt auch super.

Zum Warmwerden lässt uns der Sicherheitstrainer Josi erst einmal Alle das Rollen und einen Klapper fliegen. Super Tipps sind dabei. Unsere liebe Cheffin Antje sorgt den ganzen Vormittag am Startplatz dafür, das gewisse Abstände zwischen den einzelnen Piloten eingehalten werden, damit jeder über dem See die nötige Zeit und Höhe für seine Manöver hat.

Im 2. Durchgang werden dann noch der Frontklapper und der gehaltene Klapper geflogen. Natürlich wird alles auf Video festgehalten, damit wir das am Nachmittag intensiv analysieren können. Aus Fehlern lernt man, aber nur, wenn sie einem gezeigt werden und man selber dann daran arbeitet.

Landungen sind alle gut. Passt! Zwischendurch wird die Stimme vom Josi am Funk mal etwas lauter. Kann passieren, wenn man etwas nervös ist und in der eigenen Phase nicht ganz konzentriert ist. Mehr dazu später.

Die Mittagspause haben wir uns verdient, und die brauchen wir auch, der Kopf „raucht“.

Am Nachmittag geht es dann an die Videoanalyse. Braucht ganz schön viel Zeit. Gibt einiges zu besprechen.

Gleich zum Anfang kommt das neu konzipierte Manöver von unserem Akro-Fred zur Ansprache. UPS – schon sehr spannend, wenn man sich vergreift und an der falschen Leine zieht. Ich glaube, unserem Josi ist im Boot auch fast das Herz stehen geblieben. Uns ist bei diesem Video schon ganz anders geworden, aber der Pilot selber meint, ihm war zu keiner Zeit unwohl in der ganzen Situation. Rechts am Schirm vorbei, nochmal oben drüber um am Ende wieder ganz stabil darunter zu hängen. Wenn das Video an der richtigen Stelle gestoppt wird, sieht man sehr wohl das Leinenwirrwarr. Huihuihui – gut ausgegangen ….. ohne Retterabgang. Was sagt uns das? Genau zuhören und das umsetzten, was der absolute Profi da unten im Boot und mitteilt. „Und vergewissere dich, dass es die RICHTIGEN Leinen sind“. So ertönt es immer und immer wieder von unten und doch passiert so ein Missgeschick.

Da hier ab dem Mittag bis zum Abend immer ein ordentlicher Wind aufkommt und an Fliegen nicht zu denken ist, geht es am späteren Nachmittag auf dem Landeplatz zum Groundhandling. Wie immer kann das niemals schaden! Wir sind ja zum üben hier, auch am Boden.

Da wir ja einige Flugverrückte dabei haben, geht es für jeden der möchte am Abend noch mal für einen schönen Abgleiter nach oben. Aber nicht jeder entscheidet sich dafür, manch einer ist halt einfach durch.

Das gemeinsame Abendessen lässt den spannenden tag ausklingen.

Mittwoch

Am heutigen Morgen darf dann mal Gruppe 2 das erste Shuttle um 7.00 Uhr nehmen. Aber irgendwie wissen die wenigsten noch, in welcher Gruppe sie waren. Ist aber auch verständlich bei dem Input den unser Kopf die letzten Tage bekommen hat. Aber alles gut, jeder kommt auf den Berg, versprochen!

Die ersten starten raus und schnell wird über Funk klar, heute steht im ersten Flug das Rollen an. Auch Frontklapper werden fleissig gezogen.

Das ausgeklügelte System mit den 2 Gruppen geht ganz gut auf, wenn der Letzte aus der jeweiligen Gruppe gestartet ist, ist meist die andere Gruppe schon wieder im Anmarsch, oder sogar gerade am Startplatz. Somit gibt es nur ganz wenig Leerlauf. Das hat sich Cheffe ja mal perfekt ausgedacht, auch wenn ihn dieses ständige hoch und runterfahren doch sehr schlaucht! Ich glaube das Auto leidet mindestens genau soviel wie Der Sven.

Wenigstens darf die Cheffin am Ende des letzten Durchgangs am jeweiligen Tag auch noch einen Flug / Manöver machen. Das hat sie sich auch redlich verdient. Den ganzen Vormittag hoch konzentriert am Startplatz – das kostet auch gewaltig Kraft. Schirme auslegen, alles noch einmal akribisch kontrollieren – runter den Hang, rauf den Hang.

Im 2. Flug des Tages darf dann jeder Teilnehmer gerne noch einmal seine Wünsche äußern, was er erneut fliegen möchte. Auch eine tolle Lösung, denn so kann jeder auf seine Art und Weise noch einmal reflektieren, was definitiv Verbesserungsfähig ist.

Die Worte von unserem Trainer: „Jeder Einzelne bewegt sich hier in seiner eigenen Komfortzone – und vielleicht können wir diese ein ganz klein wenig erweitern!“ Das nicht jeder die gleiche Komfortzone hat ist klar, dafür haben wir bisher mit dem Fliegen ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht. So ist es auch absolut verständlich, dass die Cracks auch gerne so Dinge wie Heli, SAT, Wing Over erfliegen möchten.

Für die letzten 3 Piloten des Tages bleibt leider nur das Manöver Ohren Anlegen und ab zum Landeplatz. Der Wind bricht auch am Landeplatz durch und somit muss eine Starkwindlandeeinteilung gemacht werden. Aber – wir haben professionelles Personal am Funk dabei, die uns perfekt unterstützen! Und bitte: Immer schön die Eintrittskante im Wind lassen. Und vor allem den Schirm gleich runter, sobald die Füße den Boden berührt haben. Ansonsten kann das Aua machen. Hat es auch bei einem Teilnehmer, aber letztlich alles gut, nur eine kleine Abschürfung. Zum Glück!

Nach einer guten Mittagspause – die brauchen wir mittlerweile auch, so manch einer ist echt durch – geht es wieder an die Videoanalyse. Kleinste Fehler werden sofort erkannt. Was hat der Mann für Augen! Schummeln geht nicht, er sieht alles.

Danach ist noch ein klein wenig Zeit, bevor es zum gemeinsamen Abendessen geht.

Donnerstag

Auch an diesem Morgen heißt es um Punkt 7.00 Uhr für die ersten Piloten hinauf auf den Berg. Irgendwie werden das immer weniger Teilnehmer in der ersten Gruppe. Im Shuttle sind noch Plätze frei. Nicht weil aussortiert wurde, sondern weil so langsam doch die Luft ausgeht, bzw. die Kraft nachlässt – oder mag man doch einfach nur auch mal länger schlafen.

2 Durchgänge werden auch heute am Vormittag wieder gut geschafft. Es muss an dieser Stelle aber auch einmal betont werden, dass das Wetter hier in dieser Woche einfach nur bombastisch ist. Der reine Wahnsinn, wie die Sonne vom Himmel lacht. Wir hätten es besser nicht treffen können. Fast so, wie bestellt und selbst zusammengebastelt.

Am heutigen Tag darf jeder der Teilnehmer direkt vom dem Start seine Wünsche der Cheffin mitteilen und diese gibt es dann auch gleich an den Trainer im Boot auf dem See weiter. Wer keine Wünsche hat verlässt sich einfach auf die vertrauensvolle Stimme vom Josi. Er weiß ganz genau, wie weit er bei jedem Einzelnen gehen kann. Und so kommt es dann auch, das z.B. zum ersten Mal eine Steilspirale geflogen wird. Wow – Karussellfahren über dem Idrosee in Italien – ist ein Erlebnis wert! Ich kann euch sagen: Die Pilotin war auch nach der Landung so voll Adrenalin und euphorisch, kaum zu stoppen. Hatte ich gerade geschrieben: nach der Landung? Vergesst es – wir sind der Meinung, sie war auch am Abend von dem Erlebnis noch ganz berauscht und das Adrenalin war noch lange nicht abgebaut. Wahnsinn, wie man hier so langsam seinen fliegerischen Horizont erweitert. Wie sagte Josi doch ganz zum Anfang: „Jeder hat seine eigene Komfortzone und in der bewegt er sich auch – aber vielleicht können wir diese Komfortzone ja einfach ein Stück erweitern!“ Auftrag ausgeführt – würde ich mal sagen.

Nach einer kurzen Mittagspause geht es dann auch schon wieder an die Videoanalyse. Nicht nur morgens im Bus sind Plätze frei, auch Mittags im Schulungsraum. Das Wetter ist einfach zu schön und für manche lockt der See mehr zum Baden. So auch für Cheffe und Chefin. Wir sind aber ganz klar der Meinung, das haben sie sich mehr wie verdient. Und man kann oben von der Terrasse eindeutig erkennen, das sie Spaß haben. Wir gönnen es ihnen von Herzen.

Bei der Videoanalyse wird wie immer ganz genau und akribisch besprochen, was bei den einzelnen Manövern gut und nicht so gut war. Deutlich Lernerfolge sind erkennbar.

Am Nachmittag geht es dann noch rüber auf den Landeplatz. Der Wind ist gut dort und wir können etwas Groundhandling machen – zumindest wer mag und möchte. Wenn kleine Kinder spielen – oder sind es doch die großen Kinder? Und wenn dann noch große und kleine Kinder zusammen spielen, dann kommen da Sachen bei raus die Spaß machen.

Ein Abgleiter ist heute Abend leider nicht mehr drin, zu stark ist der Wind am Berg und in der Höhe. Dann gehen wir heute einfach mal etwas früher zum Abendessen.

Freitag

Auch an diesem frühen Freitag lacht wieder die Sonne im vollen Glanz am Himmel! Was war das doch für ein grandioses Wetter die ganze Woche über. Besser hätte es nun wirklich nicht sein können – fast wie gemalt, bzw. gebastelt.

Heute Morgen darf jeder noch einmal einen Übungsflug mit dem Manöver seiner Wahl machen. Man merkt aber am Startplatz sehr schnell, das die Woche doch sehr anstrengend gewesen ist. Die wenigsten haben Lust sich schnell fertig zu machen und zu starten. Die Cheffin muss den Einen oder Anderen dann doch etwas antreiben. Bei den meisten Piloten sind es dann zum Schluss doch einfachere Manöver – die Konzentration hat die Woche über auch deutlich abgenommen. Ein Teilnehmer schafft dann auch noch super gut den Fluglehrer Eingangstest – ich kann euch versichern, an diesen Test hatte er zum Anfang der Reise keinen Gedanken verschwendet. Auf der Fahrt nach oben noch mal in das Skript es Sicherheitstraining geschaut, kann ja nie schaden, die Manöver nochmals nachzulesen. Diese Aktion war kurzfristig aus einer Laune heraus entschieden und bestanden. Wer es kann, der kann es halt. Ganz herzlichen Glückwunsch André! Wir sind natürlich alle sehr gespannt, was so als nächstes auf deinem Plan steht.

Ein Highlight steht uns aber noch bevor, was der Großteil der Gruppe vom Landeplatz direkt am See aus beobachten kann. Ein Teilnehmer hatte sich dazu entschlossen die Rettung zu schmeißen. Er wollte einfach mal wissen, wie das so ist, an der Rettung runter zu gehen, natürlich in der Hoffnung sie in normalen Flügen niemals gebrauchen zu müssen. Und wenn man hier die Möglichkeit hat, das zu testen und Safe im See zu landen, dann ist das mit Sicherheit eine Erfahrung wert. Dieses Ereignis war auch für die Zuschauer ein Erlebnis.

Danach muss natürlich alles wieder trockengelegt werden. Aber bei dem Wind, der dort tagsüber immer geht ist das bestimmt schnell gemacht.

Nach einer kurzen Mittagspause geht es schon wieder in den Schulungsraum. Ausbildungsnachweise müssen ausgefüllt werden, wer das noch braucht. Jeder bekommt zum Abschluss noch ein Zertifikat für die erfolgreiche Teilnahme.

Ganz lieb und von Herzen bedanken möchten wir uns ALLE an dieser Stelle bei dem Sicherheitstrainer Josi – der mit seinem Schafen und geschulten Blick jede noch so kleine Unstimmigkeit sofort erkennt und korrigiert! Einfach Wahnsinn!! Bei Hannes – unermüdlich stand er in der prallen Sonne hinter der Kamera um jeder noch so kleine Bewegung des Piloten mit seinem Schirm festzuhalten und nebenbei noch super schöne Bilder zu machen. Und natürlich auch bei Chef und Chefin, die auch in dieser Woche alles gegeben haben, um ihre Truppe rundum glücklich und zufrieden zu machen. Danke an die Vier! ♥️

Wir beschließen gemeinsam vor dem Restaurant noch etwas zusammen zu sitzen und diese grandiose Woche Revue passieren zu lassen. Der Sven schlägt vor, am späteren Nachmittag noch etwas Groundhandling am Landeplatz und vielleicht noch später einen ruhigen genussvollen Flug am Idrosee zu machen. Wir treffen uns erst einmal am Landdeplatz. Der Schirm und die Rettung sind immer noch nicht ganz trocken, aber mit vereinten Kräften geht das gut voran. Aber ganz so viele haben keine Lust mehr auf Groundhandling. Lieber beisammen sitzen und erzählen, austauschen, rumblödeln, Witze machen und kluge Ratschläge von uns geben, das ist genau das, was wir jetzt brauchen. Oder doch vielleicht schon ein Landebier genießen und auf die fantastische Woche anstoßen? Manch einer kann es einfach nicht abwarten und somit fahren am frühen Abend nicht mehr alle Piloten mit hoch auf den Berg zum Fliegen. Dennoch wird der Bus gut gefüllt und der Chef fährt hoch, der Rest wartet einfach bei Aperol am Landeplatz und macht Videos! Da das die letze Runde hoch auf den Berg am Idrosee ist, macht Sven den Startplatz und die Antje darf auch noch einmal einen tollen Genussflug machen – hat sie sich verdient!

Das gemeinsame Abendessen ist schon Programm und super schön in dieser Runde! Wieder ein toller Tag neigt sich dem Ende – leider steht nur noch einer bevor.

Samstag

Heute ist einfach nur relaxen und entspannen angesagt, das braucht man auch nach so einer anstrengenden, aber dennoch grandiosen Woche! Die Teamleitung hat uns einen tolles Fluggebiet versprochen.

Pünktlich um 8.00 Uhr ist Abfahrt. Es geht nach Pinzolo, etwa eine Stunde Richtung Norden vom Idrosee entfernt.

Dort angekommen wird natürlich zuerst der Landeplatz begutachtet und besprochen. Sind doch einige Dinge dort zu beachten. Danach müssen erst Tickets gekauft werden, es geht nämlich mit der Gondel hinauf auf den Berg. Für manch einen ein neues Abenteuer. Oben angekommen berichtet der Chef, was hier so alles wichtig und zu beachten ist.

Doch schon reichlich Betrieb hier oben auf exakt 2101 Meter. Und definitiv warm! Obwohl wir mit deutlich kälteren Temperaturen gerechnet haben. T-Shirt Wetter auf dem Berg.

Eine kleine Stärkung muss aber drin sein, bevor geflogen wird. Der Startplatz ist aber auch nicht ganz ohne – zumindest das Gras dort hat es in sich!!! Super rutschig und uneben, man muss schon sehr genau aufpassen, wo man welchen Fuß hinsetzt – ansonsten landet man definitiv auf dem Popo. Oder hat sich verletzt. Leider auch passiert und wir ALLE wünschen an dieser Stelle gute Besserung und hoffen, das die Prognose nicht ganz so schlimm ausfällt. Zumindest war nicht mehr daran zu denken, den Berg zu Fuß bis zur Mittelstation runter zu gehen. Leider.

Nach und nach sind die Piloten aber gut und sicher gestartet. Auch Sven und Antje konnten heute beide in die Luft kommen und hoffentlich ihr Flüge genießen. Der Ältere der beiden letzt Erwähnten hat heute auch die meisten startversuche benötigt – ja ja, ich weiß, du wolltest doch nur deinen Schirm richtig auslegen! Sei dir gewiss, ich hab es ganz genau beobachtet!

Wer wollte konnte noch ein zweites Mal hinauffahren und starten, der Rest hat in einer kleinen Gastwirtschaft im Schatten gewartet. Bei Getränken und Essen hat sich das gut aushalten lassen. Ziemlich verdutzt haben wir aus der Wäsche geschaut, als nicht der Kellner, sondern ein Roboter uns das bestellte Essen gebracht hat – ach, was war der süß.

Nachdem dann auch der letzte Schwung gelandet war, ging es auf dem Rückweg noch in einem kleinen Feinkostladen vorbei. Schnell wurde sich noch mit Leckereien aus der Umgebung eingedeckt. Käse, Schinken, Würste und so allerlei, was die Seele begehrt um glücklich zu sein.

Bis zum Abendessen war dann freie Zeit zum chillen, baden, lachen und Blödsinn machen. Einfach herrlich. Sowas braucht der Kopf um sich zu entspannen und Urlaub zu haben.

Ein Danke an die vier tollen Menschen aus der Planung und Organisation hatte ich gestern schon gesagt! Trotzdem nochmal DANKE an Euch – ich kann es nicht oft genug sagen!

Ein Danke aber auch an meine super tollen und lieben Mitreisenden. So empatische, rücksichtsvolle, lustige, witzige, unerschrockene, freundliche, verständnisvolle, einfach ganz liebe Menschen. Und ganz wichtig: perfekte Freunde, die dort mit mir diese atemberaubende Zeit in Italien verbracht haben!! Ich freue mich darauf, einen Großteil schon bald wiederzusehen, nämlich dann, wenn es heißt Bassano in Bella Italia – wir kommen!

Und für alle Anderen, die das lesen und nicht bei der Reise dabei sein konnten: In der letzten Bassano Reise in diesem Jahr sind noch Plätze frei! Buchen und einfach mal selbst dabei sein, denn diese Reisen sind – jede für sich ein Traum und absolut Lohnenswert! Der MFC holt IMMER das Beste für seine Piloten aus so einer Woche raus. Jede Menge Airtime, viele Lernerfolge – einfach alles, was für einen grandiosen Flugurlaub dazu gehört!!

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